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Artikel-Nr.: 0157
Xhoba oder lateinisch Hoodia gordonii genannt, ist eine dornige Sukkulente, die eine Höhe von 50 cm erreicht und zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) gehört. Sie ähnelt in ihrer Form einem Kaktus und wächst im südlichen Afrika, insbesondere in der Wüste Namib. Man findet sie ebenfalls in Angola sowie in den Ebenen felsiger Gebiete.
Die Blüten sind markant, sternförmig und haben einen Durchmesser von 5 bis 10 cm. Sie sind meist bräunlich oder purpurfarben mit gelben Nuancen. Die Blütezeit ist im Sommer. Die Blüten verströmen einen unangenehmen Geruch, der an verwesendes Fleisch erinnert, was bestimmte Insekten wie Fliegen anzieht.
Ihre Stämme sind fleischig, dick und zylindrisch, besetzt mit kleinen Dornen oder Ausstülpungen. Sie können eine Höhe von 30 bis 50 cm erreichen und haben meist einen Durchmesser zwischen 3 und 5 cm. Sie sind grün, können aber auch braune oder gräuliche Farbtöne aufweisen.
Die Samen der Hoodia sind flach, braun und relativ zerbrechlich.
Hoodia wird in der Nahrungsergänzungsmittelindustrie hauptsächlich wegen seiner natürlichen appetitzügelnden Eigenschaften verwendet. Extrakte dieser Sukkulente werden in Gewichtsmanagementprogramme integriert, um die Kalorienaufnahme zu reduzieren.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Traditionell verzehren die Völker des südlichen Afrikas den Stamm der Hoodia, um Hunger und Durst während langer Expeditionen zu unterdrücken. Sie wird auch in der lokalen Medizin zur Behandlung verschiedener Verdauungsbeschwerden oder zur Steigerung des Energieniveaus eingesetzt.
Sie benötigt einen gut belüfteten Boden, der reich an Mineralien und organischer Substanz ist und vor allem eine sehr gute Drainage aufweist. Dem Substrat sollte Sand beigemischt werden, und am Boden des Topfes ist eine Schicht aus Blähton ratsam.
Xhoba benötigt nicht viel Wasser; diese Sukkulente wird wie Kakteen kultiviert. Einmal gießen pro Woche ist völlig ausreichend.
Diese Wüstenpflanze passt sich an verschiedene Lichtverhältnisse an, bevorzugt jedoch helles Licht und damit die volle Sonne. Bei künstlicher Beleuchtung für die Innenkultur ist die Verwendung von Pflanzen-Leuchtstoffröhren, HPS-Lampen oder MH-Leuchtmitteln empfehlenswert.
Sie wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 20 °C und 40 °C. Darunter verlangsamt sich ihr Wachstum. Es ist eine wenig winterharte Pflanze, die keinen Frost verträgt. Es wird daher empfohlen, die Pflanzen im Winter ins Haus zu holen. Ihre USDA-Winterhärtezone ist 10/11.
Die Vermehrung ist entweder durch Aussaat oder durch Stammstecklinge möglich. Dazu schneidet man einen 10 cm langen Trieb ab, lässt ihn mehrere Tage trocknen, damit sich ein Kallus (Wundgewebe) bildet, und pflanzt ihn anschließend in ein gut durchlässiges Substrat.
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