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Die Wilde Dagga-Pflanze, auch Löwenschwanz oder lateinisch Leonotis leonorus genannt, ist eine ethnobotanische Art, die im Südosten Afrikas wächst. Es handelt sich um eine mäßig winterharte Staude mit prächtiger orangefarbener Blüte, die am Ende des Sommers eine Höhe von etwa 1,50 Metern erreicht.
Die vierkantigen Stängel tragen gegenständige, schmale Blätter, deren lanzettliche Blattspreite einen fein gezackten Rand aufweist. Dieses mattgrüne Laub setzt bei Berührung einzigartige aromatische Düfte frei, die an seine Herkunft aus der Garrigue erinnern.
Die Pflanze zeichnet sich durch spektakuläre Blütenstände aus, die in übereinanderliegenden Kränzen entlang der Blütenzweige angeordnet sind. Jede röhrenförmige Blütenkrone ist mit einem feinen, leuchtend orangefarbenen Flaum bedeckt, was ein samtiges Aussehen erzeugt, das an die Mähne einer Raubkatze erinnert.
Nach der Bestäubung verwandeln sich die bleibenden Kelche in starre, wabenförmige braune Strukturen. In diesen schützenden Kammern entwickeln sich kleine dunkle Achänen, die den Embryo der nächsten Generation enthalten.
Es ist eine prachtvolle Pflanze, um den Hintergrund eines Blumenbeets zu dekorieren, dank ihrer großen orangefarbenen Stängel, die zum Himmel emporsteigen. Sie verleiht botanischen Gärten und Gemüsegärten eine exotische Note. Sie benötigt nur sehr wenig Bewässerung, was sie zu einer perfekten Verbündeten für Gärten macht, die mit Hitze zu kämpfen haben. Neben ihrem ästhetischen Wert zieht sie im Herbst Bienen und Schmetterlinge an.
In den Traditionen Südafrikas wird diese Pflanze verwendet, um das Haus zu schützen und in Ritualen schlechte Energien zu vertreiben. Man verbrennt die Blüten oder trinkt sie als Tee, um tief zu entspannen und den Geist zu beruhigen. Es ist eine heilige Pflanze, die Heiler seit jeher nutzen, um Gelassenheit zu finden. Zudem ist sie in der traditionellen afrikanischen Medizin weit verbreitet. Die Blätter und Blüten produzieren Leonurin, eine Substanz mit sehr entspannenden und beruhigenden Eigenschaften.
Nicht verzehren. Schamanische Pflanze, die nur zur Erhaltung der botanischen Art und wegen ihrer bemerkenswerten Blüte kultiviert werden sollte.
Diese Pflanze bevorzugt leichte, sandige Böden, die das Wasser schnell von den Wurzeln abfließen lassen. Sie gibt sich mit ganz gewöhnlichem Boden zufrieden und verträgt sogar leicht kalkhaltige oder nährstoffarme Böden.
Ein Standort, der den ganzen Tag in der Sonne liegt, ist entscheidend für eine intensive und farbenfrohe Blüte. Direktes Licht sorgt auch dafür, dass die Stängel gerade und kräftig bleiben, ohne abzuknicken.
Sie gedeiht am besten bei Wärme um die 30°C und verträgt zu strenge Winter oder sehr feuchte Gebiete schlecht. Wenn die Temperaturen unter Null sinken, ist es ratsam, den Fuß der Pflanze mit einer dicken Mulchschicht zu schützen.
Die Bewässerung sollte beim Pflanzen reichlich sein, danach mäßig, da diese Art von Natur aus gegen längere Trockenperioden gewappnet ist. Es genügt, ihr im Hochsommer ein wenig Wasser zu geben, um die Blütezeit zu verlängern.
Am einfachsten ist es, am Ende des Sommers Stecklinge zu nehmen, um sie an einem geschützten Ort bewurzeln zu lassen.
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