Artikel-Nr.: 1232
Samanea saman, auch Timbo, Regenbaum ist ein Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es handelt sich um einen sehr großen, schnell wachsenden exotischen Baum, der eine Höhe von 20 Metern erreicht. Er stammt aus den tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas.
Seine Blätter bestehen aus 10 bis 20 ovalen und lanzettlichen Teilblättern von leuchtend grüner Farbe und glänzender Textur. Sie sind wechselständig am Stängel angeordnet. Die Besonderheit dieses Baumes spiegelt sich in seinem Namen „Regenbaum“ wider: Wenn Wolken aufziehen, falten sich seine Blätter zusammen, sodass das Regenwasser den Boden erreichen und seine Wurzeln bewässern kann. Sobald das schöne Wetter zurückkehrt, entfalten sich die Blätter wieder, um das Licht zu nutzen.
Die Blüten sind klein, in Trauben gruppiert und cremefarben mit fein behaarten Blütenblättern. Sie haben ein kugelförmiges Aussehen und erscheinen vor oder gleichzeitig mit den Blättern. Die ungewöhnlichen Schoten dieses Baumes sind lang und eingerollt, mit einer charakteristischen Spiralform, die an einen Eichhörnchenschwanz erinnert. Sie können mehrere Zentimeter lang werden und enthalten mehrere Samen.
Die Samen des Regenbaums (aus der Gattung Enterolobium) sind mittelgroß, im Durchschnitt 1 cm lang und eher flach, mit verschiedenen Braabstufungen.
Sein Holz ist leicht und dank seines Harzes wasserbeständig. Aus diesem Grund nutzten die Wichi-Indianer den Stamm, um daraus Kanus auszuhöhlen. Es wird für Außenverkleidungen von Gebäuden, Gartenmöbel, Parkett sowie im Bauwesen und Schiffsbau verwendet.
Die Samen dienen hauptsächlich der Herstellung von ethnischem Schmuck.
Frucht und Rinde sind reich an Saponinen, weshalb die Pilagá-Aborigines sie als Pflanzenseife verwendeten. Die Frucht ist essbar; sobald sie geöffnet ist, kann eine Art süßer „Honig“ im Inneren verzehrt werden.
Er bevorzugt einen gut durchlässigen, fruchtbaren Boden, der reich an organischer Substanz ist. Er toleriert verschiedene Bodenarten, einschließlich lehmiger, sandiger und kalkhaltiger Böden, aber es ist wichtig, dass der Boden nicht zu viel Wasser speichert. Bei einer Topfkultur sollte der Boden gut drainiert sein.
Dieser Baum benötigt einen vollsonnigen Standort, um sich richtig entwickeln zu können. Halbschatten bei hellem Licht kann ebenfalls geeignet sein, aber zu starker Schatten beeinträchtigt das Wachstum.
Der Eichhörnchenbaum schätzt warme Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Er kann leiden, wenn die Temperaturen unter 10 °C fallen. Es ist eine nicht winterharte und frostempfindliche Pflanze, die keine Minusgrade überlebt. Seine USDA-Winterhärtezone ist 10.
Der Regenbaum benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders in den ersten Wachstumsjahren, um ein gutes Wurzelsystem aufzubauen. Einmal etabliert, ist er relativ trockenheitsresistent.
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