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Der Mexikanische Thymian, auch Kubanischer Oregano gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Plectranthus amboinicus (lateinischer Name) ist eine schnell wachsende, nicht winterharte Sukkulente. Ursprünglich aus Afrika stammend, ist sie heute überall auf den Antillen und in tropischen Gebieten verbreitet. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie meist eine Höhe von 30 bis 40 cm.
Die Blütezeit liegt meist im Sommer, zwischen Juni und August. An den Stängeln erscheinen dann kleine, malvenfarbene Blüten. Die Blätter sind oval, von blaugrüner Farbe und etwa 2 bis 4 cm lang. Sie sind dickfleischig und leicht flauschig behaart. Das Laub verströmt einen sehr intensiven, aromatischen Duft.
Die Samen des Mexikanischen Thymians sind winzig (nur wenige Millimeter groß) und dunkelbraun. Sie bilden sich im Herbst direkt nach der Blüte.
Kulinarisch: Trotz des Namens erinnert der Geschmack eher an Oregano als an klassischen Thymian, ergänzt durch eine pfeffrige und leicht minzige Note. In der antillanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Küche werden die fleischigen Blätter frisch zum Würzen von Fleisch, Fisch und Marinaden verwendet. Da sie sehr geschmacksintensiv sind, überstehen sie lange Garzeiten in Eintöpfen und Suppen hervorragend.
Heilkunde: In der traditionellen Medizin wird die Pflanze wegen ihrer antiseptischen und auswurffördernden Eigenschaften geschätzt. Als Aufguss oder hausgemachter Sirup ist sie ein beliebtes Mittel gegen Erkältungen, Husten und Halsschmerzen. Das Zerreiben eines Blattes direkt unter der Nase hilft, die Atemwege zu befreien, während die Anwendung als Umschlag Insektenstiche oder kleine Entzündungen lindern kann. Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Nutzpflanze & Repellent: Er ist eine robuste Zierpflanze, die wenig Wasser benötigt. Der markante, kampferartige Geruch wirkt als natürliches Abwehrmittel gegen bestimmte Insekten, insbesondere gegen Mücken. Er wird oft in Töpfen in der Nähe von Fenstern oder auf Terrassen platziert.
Der Jamaika-Thymian benötigt ein Substrat, das reich an organischer Substanz und vor allem sehr gut durchlässig ist.
Aufgrund seiner exotischen Herkunft wächst der Westindische Thymian am besten in der vollen Sonne. Er toleriert jedoch auch Halbschatten für einige Stunden am Tag.
Die Pflanze wächst sehr schnell, wenn die Temperaturen über 25 °C liegen. Unter 10 °C stellt sie ihr Wachstum ein. Sie ist frostempfindlich und muss im Winter zwingend ins Haus geholt werden.
Er muss nicht oft gegossen werden; eine Wassergabe pro Woche ist in der Regel völlig ausreichend.
Die effektivste und einfachste Methode zur Vermehrung ist das Ziehen von Stammstecklingen (ca. 10 cm lange Triebe).
Diese Art ist sehr widerstandsfähig. Gelegentlich können Spinnmilben auftreten, was jedoch selten ist. Vorsicht vor Überwässerung: Diese kann das Wurzelsystem zum Faulen bringen und Pilzbefall begünstigen.
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