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Der Echte Salbei oder Heilsalbei ist ein schnellwachsender, ausdauernder Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er wird etwa 60 cm hoch und ebenso breit und stammt ursprünglich aus Serbien und Griechenland. Der Heilsalbei wird häufig in Gärten als Gewürz- und Heilpflanze oder einfach wegen der Schönheit seines Laubes und seiner Blüte kultiviert.
Seine Blüten sind in Ähren angeordnet, messen 2 bis 3 cm in der Länge und entwickeln sich oberhalb des Laubes. Sie sind violett, öffnen sich im Frühjahr und ziehen zahlreiche Insekten an.
Die Samen des Echten Salbeis, die von der Salvia officinalis stammen, sind schwarz, glatt, rundlich geformt und haben einen Durchmesser von 2 bis 3 Millimetern. Das immergrüne, sehr aromatische Laub ist dick, flauschig und von bläulicher Farbe.
Die ovalen Blätter sind gegenständig angeordnet und wachsen entlang des grauen Stängels.
Diese Sorte wird auch als „Tee Europas“ bezeichnet. Ihr lateinischer Name „Salvia“ ist bereits ein Beleg für ihre medizinische Wirksamkeit, da er vom lateinischen salvare abstammt, was retten oder heilen bedeutet. Die Römer ernteten die Blätter mit einer speziellen Zeremonie und ohne den Einsatz von Eisenwerkzeugen. Er ist aromatisch, als Gewürz geschätzt und dekorativ.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
In der Küche werden die Blätter als Gewürz verwendet, insbesondere in Marinaden und zum Würzen von Wildgerichten. In der Medizin besitzt dieser schöne Heilsalbei zahlreiche positive Wirkungen auf den Organismus. Diese Sorte verfügt über verschiedene therapeutische Grade zur Behandlung zahlreicher Beschwerden.
Er wächst sehr gut in allen Arten von steinigen, leichten, durchlässigen Böden, egal ob fruchtbar oder nicht. Dennoch bevorzugt er ein leicht kalkhaltiges, luftiges und gut durchlässiges Substrat.
Diese bläuliche Salbeisorte muss nicht viel gegossen werden. Ein- bis zweimaliges Gießen pro Woche im Sommer ist ausreichend, im Winter reicht einmal pro Woche. Bei Topfkulturen sollte direkt am Fuß der Pflanze gegossen werden, wenn die Erde trocken ist. Lassen Sie niemals zu viel Wasser im Untersetzer stehen, da die Wurzeln schnell verfaulen.
Er benötigt viel Licht; er sollte in der vollen Sonne stehen, um von einer schönen Blüte und einer üppigen Blattproduktion zu profitieren. Falls künstliches Licht verwendet wird, sollten MH-Lampen oder spezielle Gartenbau-LED-Panels eingesetzt werden.
Aufgrund seiner Herkunft vom Balkan wächst diese Pflanze in einer warmen und trockenen Umgebung; sie entwickelt sich sehr gut bei Temperaturen zwischen 25 und 35°C. Im Winter ist es ratsam, die Pflanze in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung zu mulchen. Es ist eine winterharte, aber kälteempfindliche Pflanze, die starken Minusgraden (unter -15°C) nicht standhält. Die USDA-Winterhärtezone ist 7.
Es gibt viele Möglichkeiten, ihn zu vermehren: entweder durch Teilung des Horstes im Frühjahr, um die Pflanze zu verjüngen, durch Stecklinge der Stängel im Gewächshaus (unter Glas/Folie) während des Sommers oder ganz einfach durch Aussaat im Frühjahr.
Trotz seiner Widerstandsfähigkeit wird der Heilsalbei manchmal von Pilzkrankheiten wie Mehltau befallen, der sehr leicht mit Kupferkalkbrühe (Bouillie bordelaise) behandelt werden kann. Was Schädlinge betrifft, so können Zikaden an der Blattunterseite die gesunde Entwicklung der Pflanze beeinträchtigen.
Es ist wichtig, abgestorbene Blätter am Fuß der Pflanze zu entfernen, um die Feuchtigkeit dort zu begrenzen. Zudem sollten abgestorbene Zweige regelmäßig im Inneren der Pflanze zurückgeschnitten werden.
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