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Artikel-Nr.: 0157
Yerba Mate, auch Paraguay-Tee oder lateinisch Ilex paraguariensis genannt, ist ein Baum mit einer Wuchshöhe von 3 bis 4 Metern, der aus Südamerika stammt. Sein Wachstum ist eher langsam; er gehört zur Familie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae).
Die Blätter des grünen Mate sind einfach, wechselständig und meist eiförmig bis elliptisch. Sie sind etwa 5 bis 10 cm lang und 3 bis 5 cm breit. Die Blattränder sind leicht gezähnt, die Oberfläche ist glatt, glänzend und von lederartiger Textur. Die Blattfarbe ist in der Regel auf der Oberseite dunkelgrün und auf der Unterseite heller.
Die Blüten sind klein, weiß oder leicht grünlich und erscheinen im Frühjahr oder Spätsommer in achselständigen Trauben. Sie sind zwittrig und haben ein sternförmiges Aussehen.
Die Früchte sind kugelige Beeren mit einem Durchmesser von etwa 6 bis 8 mm. Sie sind anfangs grün und färben sich bei Reife rot. Jede Frucht enthält in der Regel 4 bis 6 Samen.
Die Samen der Yerba Mate sind klein (ca. 3 Millimeter lang), flach, robust, leicht kantig und von bräunlicher Farbe. Sie befinden sich im Inneren der Früchte und werden hauptsächlich durch Vögel verbreitet, welche die Beeren fressen und die Samen über ihren Kot ausscheiden.
Paraguay-Tee wird hauptsächlich in Paraguay, Argentinien, Uruguay und Südbrasilien angebaut. Das Volk der Guarani gilt als das erste, welches dieses energetisierende Kraut kultivierte.
Leider ist die Art heute potenziell gefährdet, insbesondere aufgrund der massiven Abholzung der tropischen Regenwälder.
Die Blätter enthalten viel Koffein. Als Aufguss zubereitet, besitzen sie zahlreiche medizinische Eigenschaften. Aufgrund seiner wohltuenden Wirkung zieht Mate weiterhin Konsumenten weltweit an.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Die Pflanze benötigt einen an organischer Substanz reichen und leicht sauren Boden, um gut zu gedeihen. Es wird empfohlen, Torf oder Heideerde zu verwenden.
Der „Tee der Jesuiten“ benötigt viel Wasser, darf aber niemals im Stauwasser stehen; achten Sie darauf, die Pflanze nicht zu „ertränken“.
Argentinischer Tee benötigt viel Licht. Er sollte an einem vollsonnigen Platz stehen, beispielsweise in einem Wintergarten. Für die Indoor-Kultur unter künstlicher Beleuchtung sind HPS- oder MH-Lampen zu bevorzugen.
Er entwickelt sich sehr gut bei Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Da die Pflanze frostempfindlich ist und keine Minusgrade verträgt, ist eine Kultur im Haus (oder im beheizten Wintergarten) vorzuziehen.
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