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Der Rote Quinoa, auch Chisiya Mama oder Kinwa genannt, ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Amarantgewächse (Amaranthaceae). Er stammt ursprünglich aus Südamerika, hauptsächlich aus Peru und Bolivien. Quinoa erreicht eine durchschnittliche Höhe von 80 cm, was jedoch je nach Sorte und Wachstumsbedingungen variieren kann. Die Ernte erfolgt in der Regel 90 bis 120 Tage nach der Pflanzung. Die Pflanze wird meist geerntet, wenn die Blütenstände trocken werden.
Seine Blätter sind oval oder leicht herzförmig, mit teilweise gewellten Rändern. Sie sind mittelgroß, von blassgrüner bis dunkelgrüner Farbe und besitzen eine weiche oder leicht behaarte Textur. Die Blätter sind wechselständig entlang des Stängels angeordnet.
Die Blüten sind klein, unauffällig und in dichten Rispen an der Spitze der Pflanze gruppiert. Sie sind meist blassgrün bis cremeweiß, manchmal mit rosa oder grünlichen Nuancen. Die Blütezeit ist kurz, aber reichlich.
Die Samen des Roten Quinoa sind rund, hart, rot gefärbt und sehr klein, mit einem Durchmesser von nur 1 bis 2 Millimetern. Sie sind reich an Nährstoffen und bilden den essbaren Teil der Pflanze, oft als „Quinoakörner“ bezeichnet. Bei Reife lösen sie sich leicht ab und können für den Verzehr geerntet werden.
Quinoa ist seit über 6000 Jahren ein sehr wichtiges Nahrungsmittel für ethnische Bevölkerungsgruppen. Wie die Bohne, die Kartoffel oder der Mais bildete er die Grundlage der Ernährung präkolumbianischer Zivilisationen, erregte jedoch im Gegensatz zu diesen nicht die Aufmerksamkeit der spanischen Eroberer. Bei den Inkas galt er als heilige Sorte. Die Inkas nannten ihn Chisaya Mama, die Mutter aller Getreide. Er ist sehr reich an Saponinen.
Quinoa ist in der Küche sehr vielseitig. Er kann als Korn, im Salat oder in Suppen verzehrt werden. Er dient auch zur Zubereitung von Bratlingen und Porridges. Außerhalb der Küche können die Samen zu Mehl gemahlen werden. In der Landwirtschaft wird er zudem für seine Trockenresistenz und seine Fähigkeit geschätzt, auf kargen Böden zu wachsen.
Roter Quinoa bevorzugt einen leichten und gut durchlässigen Boden. Er gedeiht am besten in sandigen oder lehmigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 6 und 8. Er toleriert karge Böden, wobei eine Düngung das Wachstum verbessert.
Er benötigt einen vollsonnigen Standort für optimales Wachstum. Er sollte mindestens 6 bis 8 Stunden Sonnenlicht pro Tag erhalten, um eine gute Reifung der Körner zu gewährleisten.
Diese indianische Pflanze bevorzugt Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Höhere Temperaturen werden toleriert, jedoch kann starke Hitze das Wachstum verlangsamen. Leider ist die Pflanze nicht frosthart und übersteht keine Minusgrade.
Bei der Pflanzung wird eine mäßige Bewässerung empfohlen. Die Pflanze schätzt einen feuchten Boden, der jedoch nicht durchnässt sein darf, besonders während der Wachstumsphase.
Die Hauptschädlinge des Roten Quinoa sind Blattläuse, die Krankheiten übertragen können, sowie Raupen, die die Blätter fressen können. Auch Schnecken können Schäden verursachen.
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