Artikel-Nr.: 1232
Die Dattelpalme ist eine Palme aus der Familie der Palmengewächse (Arecaceae). Sie erreicht eine Höhe von 10 bis 15 Metern. Sie ist die charakteristische Grünpflanze der saharischen Oasen, wächst langsam und ist vergleichsweise widerstandsfähig. Die Dattelpalme wirkt besonders majestätisch und ist extrem trockenheitsresistent.
Das Laub besteht aus langen, gefiederten Blättern, den sogenannten Wedeln, die fächerförmig aufsteigen. Jeder Wedel kann mehrere Meter lang werden und besteht aus feinen, länglichen, glänzend grünen Blattfiedern, die dem Baum ein elegantes und luftiges Aussehen verleihen.
Die Blüte erscheint in der Regel im Sommer in Form von hängenden Blütentrauben, den sogenannten Infloreszenzen. Diese Blüten sind klein, oft gelb gefärbt und in Trugdolden angeordnet. Die Blütezeit ist von einem angenehmen Duft begleitet.
Die Früchte der Dattelpalme sind die Datteln. Sie sind oval oder leicht abgeflacht und färben sich bei der Reife von Grün zu Dunkelbraun. Sie haben eine dünne Haut und ein weiches Fleisch, das reich an natürlichem Zucker ist. Datteln werden geerntet, wenn ihre Haut goldfarben oder braun wird.
Die Samen der Dattelpalme von Phoenix dactylifera sind in der Regel zwischen 1,5 und 3 Zentimeter lang, länglich und leicht abgerundet. Ihre Oberfläche ist rau und braun, mit Nuancen von Beige bis Dunkelbraun. Sie sind von einer feinen Schutzmembran umgeben.
Ihr Nutzen geht weit über die bloße Fruchtproduktion hinaus, da traditionell jeder Teil der Pflanze verwertet wird. Sie wird hauptsächlich wegen ihrer Früchte, der Datteln, kultiviert. Datteln haben einen hohen Nährwert (Energie, Mineralien usw.). Aus ihnen werden Sirup, Dattelhonig, Essig, Dattelpaste für Gebäck, Dattelzucker und vieles mehr gewonnen. Bei der Oasenbevölkerung sind über 130 verschiedene Verwendungszwecke bekannt.
Sie ist an aride Zonen angepasst und verträgt sehr hohe Temperaturen. Als Symbolbaum der Wüste und Oasen wird sie zur Bodenstabilisierung und zur Verringerung der Erosion eingesetzt. Zudem besitzt die Dattelpalme traditionelle medizinische Eigenschaften (verdauungsfördernd, antioxidativ, stimulierend) und findet Anwendung in der Kosmetik.
In vielen Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas spielt sie eine zentrale wirtschaftliche Rolle als Arbeitgeber. Ihre großen Wedel dienen als Rohstoff für Flechtwaren, Seile, Dächer und Zäune.
Die Dattelpalme bevorzugt gut durchlässige, leichte und tiefe Böden, vorzugsweise sandig. Die Zugabe von Kompost oder organischem Dünger fördert das Wachstum bei der Pflanzung.
Sie benötigt einen Standort in voller Sonne, um sich voll zu entwickeln. Ein sonniger Platz garantiert optimales Wachstum und eine gute Dattelproduktion.
Diese Sorte stammt aus heißen Regionen und verträgt hohe Temperaturen von über 42 °C sowie ein sehr trockenes Klima. Sie ist winterhart bis etwa -7 °C, bevorzugt jedoch warmes Klima. Außerhalb ihrer Winterhärtezonen benötigt sie Schutz vor Kälte.
Sie benötigt mäßige Bewässerung, besonders während der Wachstumsphase und nach der Pflanzung. Einmal etabliert, verträgt sie Trockenheit, aber regelmäßiges Gießen fördert die Fruchtproduktion und die Gesundheit der Pflanze.
Die Dattelpalme wird hauptsächlich durch Aussaat vermehrt. Wie alle Palmen lässt sie sich leider nicht durch Stecklinge vermehren. Für die Produktion von Datteln ist die Bestäubung zwischen männlichen und weiblichen Bäumen unerlässlich.
Sie kann von Insekten wie dem Roten Palmenrüssler, Schildläusen oder dem Palmenbohrer befallen werden. Auch Pilz- oder Bakterienerkrankungen können auftreten.
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