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Die Süßkartoffel, lateinisch Ipomoea batatas genannt, ist eine nicht winterharte, mehrjährige Pflanze mit kriechenden Stielen, die eine Länge von 2,5 bis 3 Metern erreichen können.
Sie gehört zur großen Familie der Windengewächse (Convolvulaceae). Ihr Wuchs ist ausladend und stark bodendeckend, wodurch ein dichter Pflanzenteppich entsteht, der den Boden vor Erosion und Verdunstung schützt. Im Gemüsegarten benötigt sie viel Platz, um ihre flexiblen, fleischigen Triebe auszubreiten, die an den Knotenpunkten manchmal Wurzeln schlagen.
Ihre Blätter sitzen an langen Blattstielen und weisen eine große Formenvielfalt auf. Sie können herzförmig oder tief gelappt sein und erinnern manchmal an die Form einer Hand. Mit ihrer Farbe, die von hellem Grün bis zu einem dunklen, purpurfarbenen Grün reicht, und ihrem glänzenden Aussehen verleihen sie der Pflanze eine unverkennbare dekorative Note, während sie gleichzeitig eine aktive Photosynthese für die Zuckerproduktion gewährleisten.
Die Blüte ähnelt stark der der Ackerwinde, ihrer Verwandten aus der Familie der Windengewächse. Die Blüten sind trichter- oder trompetenförmig und zeigen zarte Farbtöne von reinem Weiß bis hin zu Violett-Rosa, oft mit einem dunkleren Schlund.
Bei den Knollen handelt es sich in Wirklichkeit um verdickte Wurzeln, die reich an Stärke und süßen Aromen sind. Ihre Form ist meist länglich oder spindelförmig, mit einer dünnen Schale, deren Farbe von Cremeweiß über Rosa bis hin zu Kupferrot variiert. Im Inneren kann das Fleisch weiß, gelb, orange oder sogar violett sein.
Die Samen der Süßkartoffel sind rund, braun gefärbt und etwa so groß wie eine Erbse.
Ein doppelter Schatz für Garten und Küche
Die Süßkartoffel ist eine sehr wüchsige, kriechende mehrjährige Pflanze aus Mittelamerika, die weltweit für ihre fleischigen Knollen geschätzt wird.
In allen Kulturkreisen für ihr süßes Fruchtfleisch und ihre kulinarische Vielseitigkeit gefeiert, erobert diese außergewöhnliche Pflanze unsere Gärten als perfekte Kombination aus Ästhetik und Genuss.
Üppiges tropisches Laub und dekorativer Wuchs
Neben ihrem hervorragenden Geschmack besticht diese prächtige Kletterpflanze aus der Familie der Windengewächse durch ihr dichtes, herzförmiges oder gelapptes Laub, das Hängeampeln, Balkonkästen oder Mauern elegant begrünt.
Die Wahl unserer kräftigen jungen Pflanze von Ethnoplants ermöglicht es Ihnen, ihr spektakuläres Wachstum zu bewundern, bevor Sie im Herbst Ihre eigenen goldfarbenen oder violetten Knollen ernten.
Ein unkomplizierter und lohnender Anbau im Gemüsegarten
Diese frostempfindliche, aber sehr wüchsige tropische Sorte gedeiht am besten in lockerer, nährstoffreicher Erde an einem warmen, sonnigen Standort.
Sowohl wegen ihres wunderschönen Blätterdachs als auch zur Selbstversorgung kultiviert, wird dieses außergewöhnliche Sammlerstück jeden Gärtner auf der Suche nach produktiven Raritäten begeistern.
Die Süßkartoffel benötigt einen tiefgründigen, leichten und vor allem sehr lockeren Boden, damit sich die Knollen ungehindert entwickeln können. Sie bevorzugt sandige oder lehmige Böden, die reich an Humus sind und eine ausgezeichnete Drainage aufweisen, um Wurzelfäule zu vermeiden. Eine Gabe von gut verrottetem Kompost vor der Pflanzung ist ideal, jedoch sollten übermäßige Stickstoffgaben vermieden werden, da diese das Blattwachstum auf Kosten der Knollen fördern würden.
Ursprünglich aus tropischen Regionen stammend, benötigt diese Pflanze einen vollsonnigen Standort, um Lichtenergie in Stärke umzuwandeln. Sie braucht während ihres gesamten Wachstums, das in der Regel zwischen vier und sechs Monate dauert, eine intensive und konstante Lichtintensität. In kühleren Regionen wird dringend empfohlen, sie an eine nach Süden ausgerichtete Mauer oder unter einen Folientunnel zu pflanzen, um ein Maximum an Wärme zu speichern.
Die Süßkartoffel ist eine Pflanze für warmes Klima und verträgt absolut keinen Frost; die Triebe sterben bereits bei 0°C ab. Ihr optimales Wachstum liegt zwischen 20°C und 30°C, und sie beginnt sich erst dann richtig zu entwickeln, wenn der Boden mindestens 15°C erreicht hat. Unter 10°C verfällt die Pflanze in eine Ruhephase und das Wachstum stagniert, was den Anbau in Gebieten mit kurzen Sommern schwierig macht.
Ihr Wasserbedarf ist während der Pflanzung und der Phase, in der sich die Ranken etablieren, hoch. Einmal angewachsen, toleriert sie kurze Trockenperioden, aber regelmäßiges Gießen führt zu gleichmäßigeren und weniger faserigen Knollen. Es ist ratsam, die Wassergaben zwei bis drei Wochen vor der Ernte zu reduzieren, um die Lagerfähigkeit der Knollen zu verbessern und ihren Zuckergehalt zu erhöhen.
Die gängigste Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge oder das Keimenlassen von Knollen in Wasser oder warmem Sand. Man entnimmt die jungen Triebe, wenn sie eine Länge von etwa fünfzehn Zentimetern erreicht haben, um sie direkt in die Erde umzupflanzen.
In Europa ist sie relativ wenig anfällig für Krankheiten, obwohl in besonders feuchten Sommern Mehltau auftreten kann.
Die Hauptschädlinge sind Schnecken, die die jungen Ranken fressen, und Drahtwürmer, die Gänge in die Knollen bohren können.
Zu viel Feuchtigkeit im Boden kann die Entwicklung von Pilzen begünstigen, die für Wurzelfäule oder Fusarium-Welke verantwortlich sind.
Dieser Artikel wurde am 16.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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