Artikel-Nr.: 1232
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Die Sibirische kiwi, auch Mini-Kiwi oder Scharfzähniger Strahlengriffel genannt, ist eine winterharte, asiatische Schlingpflanze aus der Familie der Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae), die ursprünglich aus Japan, China und Korea stammt. Diese Obstsorte ist eine außergewöhnliche mehrjährige Liane, die sehr schnell wächst und bis zu 2 Meter pro Jahr zulegen kann.
Die Samen der Scharfzähniger Strahlengriffel stammen von der Actinidia arguta. Sie sind hellbraun, olivenförmig, eher schmal und durchschnittlich 2 Millimeter lang.
Die leicht duftenden Blüten sind weiß, klein, selbstfruchtend und bestehen aus 5 Blütenblättern.
Das Laub ist sommergrün; die Blätter sind dick und flaumig behaart, ähnlich wie die der gewöhnlichen Kiwi, und erreichen eine Länge von etwa 10 bis 12 Zentimetern.
Ihre essbaren Früchte haben eine glatte Schale, sind sehr süß und werden 2 bis 4 cm lang. Sie sind gelb-grün oder bei voller Reife sogar purpurfarben. Die Ernte dieser saftigen Früchte erfolgt von September bis Ende Oktober.
Früchte und Aromen
Er bringt köstliche kleine Früchte mit glatter, grüner Schale hervor, die bei der Reife manchmal violett angehaucht ist. Im Gegensatz zur klassischen Kiwi wird die Kiwai ganz gegessen, ohne Schälen, direkt von der Pflanze. Ihr Fruchtfleisch ist saftig, sehr süß und bietet ein intensives Aroma – perfekt für Obstsalate, Marmeladen oder hausgemachte Kuchen.
Zierwert
Neben der großzügigen Ernte im September und Oktober ist die Actinidia arguta eine dekorative Liane, die sich dank ihres dichten Laubs und ihrer duftenden Frühlingsblüte ideal zur Begrünung von Gartenlauben, Pergolen oder Zäunen eignet.
Die Mini-Kiwi benötigt einen mineralreichen und gut durchlässigen Boden, idealerweise mit einem eher sauren pH-Wert (vorzugsweise Moorbeeterde oder Torf). Sorgen Sie für eine gute Drainage am Topfboden mit Kies, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Sie benötigt nur Wasser, wenn die Erde wirklich sehr trocken ist. Eine Mulchschicht am Fuß der Pflanze hilft, die Verdunstung zu verringern. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.
Die Pflanze kann im Halbschatten oder direkt in der prallen Sonne stehen, aber der Fuß der Pflanze sollte immer im Schatten liegen. Bei Innenkultur sind HPS-, MH-Lampen oder energiesparende Pflanzen-LEDs zu bevorzugen.
Sie wächst ideal bei 10 bis 25 °C. Im Freien ist die Mini-Kiwi sehr robust und frosthart; sie hält problemlos Minusgrade von bis zu -25 °C aus.
Die Vermehrung ist durch Aussaat oder durch Stecklinge im Herbst möglich. Bei Stecklingen empfiehlt es sich, die 15 cm langen Abschnitte in Weidenwasser zu tauchen, um die Bewurzelung zu fördern.
Es gibt kaum Schädlinge, außer gelegentlich Schnecken oder Weiße Fliegen. Das Laub kann von Echtem Mehltau befallen werden, der mit Bordeauxbrühe behandelt werden kann.
Da es sich um eine Kletterpflanze handelt, ist eine stabile Kletterhilfe wie ein Trellis oder ein Maschendrahtzaun unbedingt erforderlich.
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