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Die Kartoffel-Rose, auch Apfel-Rose, Japan-Rose oder lateinisch Rosa rugosa genannt, ist eine langsam wachsende, ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Dieser buschige Strauch erreicht eine Höhe von 1,50 bis 2 Metern und stammt ursprünglich aus Ostasien, genauer gesagt von den Küsten Chinas, Japans, Koreas und Teilen Sibiriens. Die Pflanze wird für ihre enorme Robustheit und Anpassungsfähigkeit an schwierige Bedingungen geschätzt.
Ihre Blätter sind unpaarig gefiedert und bestehen aus 5 bis 9 Blättchen, die oval, gezähnt und meist glänzend sind. Sie haben eine dunkelgrüne Farbe und eine charakteristische runzlige Textur, was ihr den botanischen Namen „rugosa“ (runzlig) eingebracht hat.
Die Stängel sind kräftig und sehr dicht mit Stacheln besetzt. Diese scharfen Stacheln dienen der Pflanze als Schutz vor Fressfeinden.
Die Blüten der Rosa rugosa sind groß und erreichen einen Durchmesser von bis zu 8 cm. Sie können einfach oder gefüllt sein und erscheinen in verschiedenen Rosatönen. Die Blüten verströmen einen sehr angenehmen Duft, der viele Bestäuber, insbesondere Bienen, anlockt. Die Blütezeit reicht vom späten Frühjahr bis in den Sommer.
Die Frucht ist die Hagebutte, die sich nach der Bestäubung entwickelt. Diese Früchte sind rundlich, etwa 2 bis 3 cm groß und leuchtend rot bis orange gefärbt. Sie enthalten die Samen.
Die Samen der Kartoffel-Rose sind gelb und kantig. Die feinen Härchen im Inneren der Frucht wirken reizend (ähnlich wie Juckpulver).
In Europa wird sie vor allem als Zierpflanze in Gruppenpflanzungen verwendet. Aufgrund ihres dichten Wuchses und der vielen Stacheln eignet sie sich hervorragend für undurchdringliche Hecken. Das Laub färbt sich im Herbst wunderschön.
In Japan und China wird sie seit über tausend Jahren kultiviert. Dort nutzt man die duftenden Blüten und dekorativen Früchte für Potpourris.
Die Hagebutten sind essbar und werden in Japan. Aus den Blütenblättern und Früchten lassen sich hervorragende Konfitüren und Gelees herstellen.
Sie bevorzugt gut durchlässigen Boden, der reich an organischer Substanz und Humus ist. Die Pflanze toleriert verschiedene Bodenarten (Sand oder Lehm), gedeiht aber am besten in leicht saurem Boden (pH-Wert zwischen 6 und 7).
Die Kartoffel-Rose liebt die volle Sonne. Sie benötigt mindestens 6 Stunden direktes Licht pro Tag, um üppig zu blühen.
Dieser Strauch ist extrem winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -30 °C. Die USDA-Winterhärtezone liegt bei 2-9. Am besten entwickelt sie sich bei gemäßigten Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.
Einmal etabliert, ist die Rose trockenheitsresistent. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte sie jedoch alle 3 Tage gegossen werden, um die Einwurzelung zu fördern.
Die Vermehrung kann durch Samen, Stecklinge oder Absenker (Eingraben eines Triebes, während er noch mit der Mutterpflanze verbunden ist) erfolgen.
Es wird empfohlen, totes Holz und verblühte Blütenstände zu entfernen, um das Wachstum und die weitere Blüte zu fördern.
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