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Rosa rugosa KARTOFFEL-ROSE (10 samen)

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APFEL-ROSE samen

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Beschreibung

Die Kartoffel-Rose, auch Apfel-Rose, Japan-Rose oder lateinisch Rosa rugosa genannt, ist eine langsam wachsende, ausdauernde Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Dieser buschige Strauch erreicht eine Höhe von 1,50 bis 2 Metern und stammt ursprünglich aus Ostasien, genauer gesagt von den Küsten Chinas, Japans, Koreas und Teilen Sibiriens. Die Pflanze wird für ihre enorme Robustheit und Anpassungsfähigkeit an schwierige Bedingungen geschätzt.

Ihre Blätter sind unpaarig gefiedert und bestehen aus 5 bis 9 Blättchen, die oval, gezähnt und meist glänzend sind. Sie haben eine dunkelgrüne Farbe und eine charakteristische runzlige Textur, was ihr den botanischen Namen „rugosa“ (runzlig) eingebracht hat.

Die Stängel sind kräftig und sehr dicht mit Stacheln besetzt. Diese scharfen Stacheln dienen der Pflanze als Schutz vor Fressfeinden.

Die Blüten der Rosa rugosa sind groß und erreichen einen Durchmesser von bis zu 8 cm. Sie können einfach oder gefüllt sein und erscheinen in verschiedenen Rosatönen. Die Blüten verströmen einen sehr angenehmen Duft, der viele Bestäuber, insbesondere Bienen, anlockt. Die Blütezeit reicht vom späten Frühjahr bis in den Sommer.

Die Frucht ist die Hagebutte, die sich nach der Bestäubung entwickelt. Diese Früchte sind rundlich, etwa 2 bis 3 cm groß und leuchtend rot bis orange gefärbt. Sie enthalten die Samen.

Die Samen der Kartoffel-Rose sind gelb und kantig. Die feinen Härchen im Inneren der Frucht wirken reizend (ähnlich wie Juckpulver).

- Verwendung:

Wehrhaft und ästhetisch

Bekannt für ihren kräftigen Wuchs und ihren kompakten Habitus ist die Rosa rugosa dank ihrer dicht bedornten Triebe die ideale Lösung für die Gestaltung undurchdringlicher Schutzhecken.
Im Beet zeichnet sich dieser Strauch durch sein tief gerunzeltes, dunkelgrünes Laub aus, das im Herbst eine flammende Färbung annimmt und Ihrem Garten eine dauerhafte visuelle Wirkung sowie eine robuste Struktur verleiht.

Ein jahrtausendealtes Erbe in Asien

Seit über tausend Jahren in Japan und China kultiviert, ist diese Sammlerrose für ihre intensiv duftenden Blüten berühmt.
Die eigene Anzucht ermöglicht es Ihnen, diese alten Traditionen fortzuführen, insbesondere durch die Herstellung von feinen Duftmischungen (Potpourris) aus den Blütenblättern und den großen, dekorativen Hagebutten, die eine zarte, natürliche Duftnote in Ihre Wohnräume bringen.

Die Schätze der runzeligen Frucht

Die besonders fleischigen Früchte der Rosa rugosa sind in der Küche sehr beliebt.
Nach der Ernte eignen sich diese Hagebutten hervorragend für die Zubereitung außergewöhnlicher Konfitüren und Gelees, während ihre zart duftenden Blütenblätter verwendet werden können, um originelle, selbstgemachte Sirupe zu verfeinern.

- Keimung und Aussaat:

  • Die beste Zeit für die Aussaat ist im März und April.
  • Die Samen müssen vor der Aussaat stratifiziert werden (Kältebehandlung). Legen Sie diese für 4 bis 6 Wochen in das Gefrierfach/Kühlschrank oder lassen Sie sie für einen Monat bei kühlen Temperaturen im Freien.
  • Bereiten Sie eine Schale mit Aussaaterde vor.
  • Bedecken Sie die Samen mit etwa 1/2 cm Substrat.
  • Vorsichtig wässern und die Kultur in ein Gewächshaus stellen.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 4 bis 6 Wochen nach der Stratifikation und Aussaat.

- Bodenart / Substrat:

Sie bevorzugt gut durchlässigen Boden, der reich an organischer Substanz und Humus ist. Die Pflanze toleriert verschiedene Bodenarten (Sand oder Lehm), gedeiht aber am besten in leicht saurem Boden (pH-Wert zwischen 6 und 7).

- Standort / Licht:

Die Kartoffel-Rose liebt die volle Sonne. Sie benötigt mindestens 6 Stunden direktes Licht pro Tag, um üppig zu blühen.

- Temperaturen / Winterhärte:

Dieser Strauch ist extrem winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -30 °C. Die USDA-Winterhärtezone liegt bei 2-9. Am besten entwickelt sie sich bei gemäßigten Temperaturen zwischen 15 und 25 °C.

- Bewässerung:

Einmal etabliert, ist die Rose trockenheitsresistent. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte sie jedoch alle 3 Tage gegossen werden, um die Einwurzelung zu fördern.

- Vermehrung:

Die Vermehrung kann durch Samen, Stecklinge oder Absenker (Eingraben eines Triebes, während er noch mit der Mutterpflanze verbunden ist) erfolgen.

- Pflege:

Es wird empfohlen, totes Holz und verblühte Blütenstände zu entfernen, um das Wachstum und die weitere Blüte zu fördern.


Dieser Artikel wurde am 15.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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