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Bryonia cretica ZAUNRÜBE (10 samen)

0308

TEUFELSRÜBE samen

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75 Artikel

Beschreibung

Die Zaunrübe, auch bekannt als Teufelsrübe oder lateinisch Bryonia cretica, ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die in Europa heimisch ist und zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehört. Es handelt sich um eine schnell wachsende Kletterpflanze, die meist in Hecken zu finden ist und rote sowie schwarze Beeren hervorbringt. Sie erreicht eine Höhe von etwa 3 Metern.

Sie besitzt ein charakteristisches Laub, bestehend aus großen, handförmig gelappten und herzförmigen Blättern. Diese tiefgrünen Blätter können beeindruckende Maße von bis zu 20 cm Breite erreichen. Ihre Textur ist in der Regel glatt, und sie sind wechselständig entlang der Stängel angeordnet.

Ihre Blüte ist ein sehenswertes Schauspiel. Die meist weißen oder grünlichen Blüten bilden achsel- oder endständige Trauben. Sie haben eine Sternform mit fein eingeschnittenen Blütenblättern, was ihnen eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Die Blütezeit erstreckt sich oft von Sommer bis Herbst und zieht zahlreiche Bestäuber, insbesondere Bienen, an. Auf die Blüten folgen kleine, kugelige Früchte.

Die Wurzeln sind fleischig und robust und dringen tief in den Boden ein, um die notwendigen Nährstoffe aufzunehmen. Sie sind rübenartig verdickt, was es der Pflanze ermöglicht, Wasser- und Nährstoffreserven zu speichern und so auch schwierigen Umweltbedingungen zu trotzen.

Die Samen der Zaunrübe sind hart, dunkelbraun mit hellbraunen Flecken und von runder Form.

- Eigenschaften / Bedeutung:

Eine botanische Kuriosität

Wenn Sie die Zaunrüben-Samen von Ethnoplants aussäen, holen Sie eine spektakuläre Kletterpflanze in Ihren Garten, die sich durch feine Ranken und ein fulminantes Wachstum auszeichnet.
Wegen ihrer massiven, imposanten Knollenwurzel oft als "Teufelsrübe" bezeichnet, ist sie eine ikonische Art der europäischen Wildflora.
Mit der Kultivierung dieser eigenen Exemplare bereichern Sie Ihren Garten um ein Stück botanischer Geschichte; ihre roten Beeren und das tief gelappte Laub verleihen Zäunen oder Bauerngärten eine wilde und authentische Struktur.

Ein faszinierendes Thema für Botaniker

Die Rotbeerige Zaunrübe ist eine faszinierende Art aufgrund ihrer komplexen organischen Zusammensetzung, insbesondere ihres Reichtums an Saponinen, die ihr einzigartige biologische Eigenschaften verleihen.
In der Geschichte der Botanik wurde diese Pflanze aufgrund ihrer besonderen Merkmale lange in alten Herbarien dokumentiert.
Sie bleibt eine unverzichtbare Sammlerpflanze für alle, die das wilde Pflanzenerbe und Arten mit starker Wuchskraft dokumentieren möchten.

- Keimung und Aussaat:

  • Die geeignete Zeit für die Aussaat der Teufelsrübe beginnt Ende April bis Anfang Juni.
  • Säen Sie die Samen in eine Schale oder einen großen Topf mit Garten- oder Aussaaterde.
  • Pflanzen Sie die Samen etwa 0,5 cm tief ein.
  • Wässern Sie die Kultur vorsichtig.
  • Stellen Sie die Gefäße in ein Gewächshaus bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 3 bis 4 Wochen nach der Aussaat.

- Substrat / Bodenart:

Sie bevorzugt durchlässige und humusreiche Böden. Eine Mischung aus Gartenerde und Kompost ist ideal für ihre Entwicklung. Sie passt sich verschiedenen Bodentypen an, wobei ein leicht kalkhaltiger Boden für ihr Wachstum optimal ist.

- Standort / Licht:

Diese Sorte schätzt einen Standort in der vollen Sonne bis zum Halbschatten. Viel Sonnenlicht fördert die Blüte und ein üppiges Blattwerk, während Halbschatten – besonders in heißeren Regionen – gut vertragen wird.

- Temperatur / Winterhärte:

Ihre Kälteresistenz ist gut, da sie Temperaturen von bis zu -7 °C standhält. Am besten gedeiht sie jedoch in gemäßigten Klimazonen bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Spätfröste können das Wachstum empfindlich stören.

- Bewässerung:

Die Pflanze benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders während Trockenperioden und direkt nach der Pflanzung. Es ist wichtig, den Boden leicht feucht zu halten, ohne Staunässe zu verursachen, da dies zu Wurzelproblemen führen kann. Eine Mulchschicht kann helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt über Samen sowie über Stecklinge, indem ab dem Spätsommer Stängelabschnitte entnommen werden.

- Schädlinge und Krankheiten:

Obwohl sie im Allgemeinen resistent gegen Krankheiten ist, kann sie von Blattläusen, Spinnmilben und Wollläusen befallen werden. Vorbeugende Behandlungen, wie die Verwendung von Schmierseife, können helfen, sie vor diesen Schädlingen zu schützen.


Dieser Artikel wurde am 10.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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