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Die Indische Schlangenwurzel oder lateinisch Rauwolfia serpentina gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie wächst hauptsächlich in Indien und auf der Insel Java. Es handelt sich um einen Strauch, der meist eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Sie wächst schnell und wird als mehrjährige Pflanze kultiviert.
Ihre Blätter sind oval bis elliptisch, 8 bis 20 cm lang, dunkelgrün glänzend auf der Oberseite und heller auf der Unterseite.
Die Blüten sind klein, zart und röhrenförmig, mit Farben von Weiß bis Blassrosa. Sie verströmen im Sommer einen leichten, angenehmen Duft.
Die Früchte sind kleine ovale Beeren, die bei der Reife von Grün zu leuchtendem Rot wechseln. Jede Beere enthält ein oder zwei Rauwolfia-Samen, die schwarz, rau und sehr hart sind.
Mythologie: Eine bekannte Legende besagt, dass der Mungo die Blätter dieser Pflanze frisst, bevor er gegen eine Kobra kämpft, um sich vor deren tödlichem Gift zu schützen – daher rührt der Name „Schlangenwurzel“ oder „Schlangenkraut“.
Traditionelle Medizin: Sie ist ein Grundpfeiler der hinduistischen und ayurvedischen Medizin. Die Wurzeln und Rhizome enthalten wichtige Alkaloide (wie Reserpin), die seit Jahrhunderten zur Beruhigung und zur Regulierung des Blutdrucks eingesetzt werden.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Die Pflanze bevorzugt gut durchlässigen Boden, der reich an Humus und organischen Stoffen ist. Lehmige oder schluffige Böden, die leicht sauer bis neutral sind, sind ideal. In ihrer natürlichen Waldumgebung benötigt sie einen Boden, der eine moderate Feuchtigkeit speichert.
Dieser Strauch schätzt Halbschatten bis Schatten. Er entwickelt sich am besten unter dem Blätterdach tropischer Wälder bei gefiltertem Licht. Direktes Sonnenlicht kann das Wachstum hemmen und zu Trockenstress führen.
Rauwolfia gedeiht in warmem und feuchtem Klima bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Sie ist frostempfindlich und muss im Winter ins Haus geholt werden. Ihre Winterhärte ist sehr gering.
Die Bewässerung sollte mäßig erfolgen. Der Boden sollte stets feucht, aber niemals klatschnass gehalten werden. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäule, während Wassermangel das Laub schädigt.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich über Samen. Sie kann jedoch auch vegetativ durch Stecklinge (Wurzel- oder Triebsegmente) vermehrt werden, was eine schnellere Aufzucht ermöglicht.
Die Pflanze kann von Blattläusen und Raupen befallen werden. Pilzerkrankungen stellen ebenfalls eine Gefahr dar, besonders bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder Staunässe.
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