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Die Weiße Taubnessel, auch Lamium album genannt, ist eine ausdauernde, krautige Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist in ganz Europa und Westasien beheimatet. Diese Sorte wächst in verschiedenen Lebensräumen, von Wiesen bis hin zu Waldregionen auf feuchten Böden.
Ihr Laub sieht dem der Brennnessel zum Verwechseln ähnlich. Die Blätter sind gegenständig, oval bis herzförmig und haben stark gezähnte Ränder. Sie sitzen an Stängeln mit quadratischem Querschnitt.
Die Blätter sind behaart und von einem kräftigen Grün.
Die Blüten erscheinen von Ende Frühjahr bis zum Herbst; sie sind weiß und in Quirlen in den Achseln der oberen Blätter angeordnet. Die Blüte hat die Form eines offenen Mauls.
Die Frucht ist ein Tetrakene (vierfache Klausenfrucht), was bedeutet, dass sie sich bei Reife in vier separate Teile teilt. Die kleinen Samen bleiben am Boden des Kelches liegen, bis sie verbreitet werden.
Die Samen der Weißen Taubnessel sind grau und länglich. Sie sind klein und messen nur etwa 2 Millimeter in der Länge.
Diese sehr ästhetische Pflanze ist ideal für Gartenliebhaber und passt hervorragend in Naturgärten. Sie blüht sehr üppig; ihre weißen Blüten verleihen dem Garten Eleganz und sind ein echter Zierwert.
Dank ihres dichten Wuchses kann sie als Bodendecker dienen und eignet sich für Steingärten, Einfassungen oder Staudenbeete. Sie ist sehr widerstandsfähig, pflegeleicht und zudem eine hervorragende Bienenweide.
Die Weiße Taubnessel wird auch in der Phytotherapie verwendet. Zu den medizinisch zugeschriebenen Wirkungen gehören adstringierende, hämostatische (blutstillende), auswurfhemmende und entzündungshemmende Eigenschaften. Ihre jungen Blätter und Blüten sind essbar. Die Blätter können roh in Salaten oder gekocht wie Spinat verzehrt werden.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Die Blüten dienen als Dekoration für Speisen oder zur Zubereitung von milden, süßlichen Aufgüssen (Tees). Diese Art eignet sich auch hervorragend für den biologischen Pflanzenschutz: Sie kann zusammen mit Kartoffeln gepflanzt werden, da sie Kartoffelkäfer abwehrt und den Geschmack der Kartoffeln verbessert.
Die Weiße Taubnessel ist eine anspruchslose Pflanze, die sich an viele Bodentypen anpasst. Sie bevorzugt jedoch frische, lockere und stickstoffreiche Böden, wie man sie an Waldrändern oder auf Brachflächen findet.
Diese Art schätzt besonders den Halbschatten. Sie gedeiht unter dem lichten Schutz von Bäumen oder Sträuchern, was ihr hilft, die von ihr bevorzugte Frische zu bewahren.
Es ist eine extrem winterharte Pflanze, die Temperaturen bis zu -20 °C standhält. Sie ist perfekt an gemäßigte Klimazonen angepasst und benötigt keinen besonderen Winterschutz.
Der Wasserbedarf ist mäßig, aber regelmäßig. Die Weiße Taubnessel bevorzugt Böden, die kühl bleiben. In Zeiten längerer Trockenheit oder großer Hitze ist Bewässerung notwendig, um ein Welken des Laubs zu verhindern. Eine Mulchschicht an der Basis der Pflanze wird empfohlen, um die Verdunstung zu begrenzen und die Bodenfeuchtigkeit zu halten.
Die Vermehrung ist sehr einfach und kann auf zwei Arten erfolgen: durch Aussaat, aber auch durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst.
Die Weiße Taubnessel ist eine robuste Pflanze, die kaum anfällig für Krankheiten ist. Sie kann jedoch das Ziel von Schnecken sein, welche die jungen Frühlingsblätter schätzen. Unter zu feuchten und engen Kulturbedingungen kann am Ende der Saison gelegentlich Echter Mehltau auftreten.
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