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Die Yams, Chinesische Yamswurzel oder lateinisch Dioscorea genannt, ist eine exotische und tropische Schlingpflanze. Es handelt sich um eine wildwachsende, ausdauernde Staude aus Südindien, die ein schnelles Wachstum aufweist und mehrere Meter Höhe erreichen kann.
Ihre Blätter sind groß, herzförmig (cordat) und besitzen eine glatte, glänzende Textur in einem lebhaften Hellgrün. Sie sind wechselständig entlang der kletternden Stängel angeordnet und bilden ein dichtes Laubwerk, das angenehmen Schatten spendet. Die Blüten sind diskret und eher unauffällig, besitzen jedoch eine zarte Schönheit; sie erscheinen in weißen bis cremefarbenen Trauben.
Die Früchte sind kleine Kapseln, die sich nach der Bestäubung bilden; sie sind oft grün und färben sich bei der Reife braun (sie sind nicht essbar). Die Knollen sind der bekannteste und wertvollste Teil der Pflanze. Sie sind fleischig, stärkereich und treten in verschiedenen Formen und Größen auf – oft länglich und knubbelig. Die Haut kann braun bis violett sein, während das Fleisch meist weiß oder gelblich ist. Diese Knollen sind in vielen Kulturen eine wichtige Nahrungsquelle.
Die Samen der Yams sind klein, dünn und flach.
Diese Wurzelpflanze wird sowohl wegen ihrer ernährungsphysiologischen Vorteile als auch in der traditionellen Medizin geschätzt. In der asiatischen Medizin wird sie zur Behandlung zahlreicher Beschwerden eingesetzt. Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Die Knolle ist essbar und wird für ihre Textur und ihren Geschmack geschätzt. Sie ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Sie wird auf verschiedene Weise zubereitet – gekocht, frittiert oder als Püree – und ist in vielen tropischen Regionen ein Grundnahrungsmittel.
Sie gedeiht sehr gut in saurem Boden, der gut durchlässig und reich an organischer Substanz sowie Humus ist. Eine Mischung aus Blumenerde und Kompost ist ideal. Die Bodenstruktur muss locker sein, damit sich die unterirdischen Knollen gut entwickeln können.
Die Pflanze benötigt einen sehr sonnigen Standort, um gut zu gedeihen, verträgt aber auch Halbschatten. Mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag fördern die Photosynthese und die Entwicklung der essbaren Knollen.
Sie bevorzugt warme Temperaturen, im Idealfall zwischen 20 und 30 °C. Temperaturen unter 15 °C können das Wachstum verlangsamen. Die Pflanze ist nicht winterhart und muss während der kalten Jahreszeit im Warmen untergebracht werden.
Dies ist eine wasserliebende Pflanze; die Bewässerung sollte regelmäßig, aber mäßig erfolgen. Eine konstante Feuchtigkeit ist besonders während der aktiven Wachstumsphasen wichtig, jedoch muss Staunässe unbedingt vermieden werden, da dies zur Fäulnis der Knollen führen kann.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich über die Knollen. Sie kann jedoch auch im Sommer durch Stammstecklinge oder durch Aussaat vermehrt werden, wenn die Temperaturen über 25 °C liegen.
Zu ihren Feinden gehören verschiedene Insekten wie Käfer und Nematoden, welche die Knollen schädigen. Auch Nagetiere wie Ratten stellen eine Bedrohung dar, da sie die Wurzeln oder Knollen fressen können.
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