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Die Baumwollpflanze, auch Krautige Baumwolle oder lateinisch Gossypium herbaceum genannt, ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die meist als einjährige Pflanze kultiviert wird und zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) gehört. Sie stammt ursprünglich aus Asien, weist ein recht schnelles Wachstum auf und erreicht am Ende der Saison in der Regel eine Höhe von 1 Meter.
Die Blütezeit beginnt im Sommer; die Blüten sind zunächst weiß-gelblich und färben sich nach und nach rosa.
Die Früchte sind abgerundete Kapseln mit einer Länge von 3 bis 5 Zentimetern. Sobald die Hitze zunimmt, werden die von Fasern umgebenen Samen durch den Wind verbreitet.
Die Baumwollsamen fühlen sich weich an, sind schwarz, oval geformt, recht robust und messen in der Regel 7 Millimeter in der Länge.
Die Blätter von Gossypium herbaceum sind wechselständig und handförmig gelappt.
Textilindustrie und Eigenschaften der Naturfaser
Baumwolle ist eine bedeutende pflanzliche Ressource, die in tropischen Regionen wegen ihrer außergewöhnlich weichen Naturfaser angebaut wird.
Sie wird in der Textilindustrie geschätzt und ermöglicht die Herstellung bequemer Kleidung und Heimtextilien, die für ihre hohe Saugfähigkeit bekannt sind.
Geschichte und Langlebigkeit antiker Textilien
Die Verwendung von Baumwolle reicht bis in die Antike zurück, mit archäologischen Funden in Indien aus der Zeit um 3000 v. Chr.
Diese historische Langlebigkeit zeugt von der Robustheit und Pflegeleichtigkeit dieses Materials, das bis heute ein weltweiter Maßstab für seine Waschbarkeit ist.
Um Baumwolle effektiv zu kultivieren, ist es wichtig, ein gut durchlässiges, luftiges und an organischer Substanz reiches Substrat zu verwenden.
Sie wächst sehr gut unter hellem Licht; ein Standort in der vollen Sonne ist ideal.
Diese asiatische Pflanze gedeiht prächtig, wenn die Temperatur zwischen 20 und 35 °C liegt. Darunter stellt die Pflanze das Wachstum ein. Achten Sie darauf, die Pflanzen im Winter ins Haus zu holen, da diese schöne Pflanze frostempfindlich ist. Ihre USDA-Winterhärtezone liegt bei 9a–12.
In den ersten zwei Monaten benötigt sie regelmäßig Wasser, danach reicht im Hochsommer eine Bewässerung pro Woche aus. Bei der Topfkultur empfiehlt es sich, die Pflanze alle zwei Tage direkt an der Basis zu gießen.
Die beste Art der Vermehrung ist die Aussaat. Stecklinge sind ebenfalls möglich, indem man 15 cm lange Zweige von der Mutterpflanze nimmt und sie unter gespannter Luft (unter einer Abdeckung) im Gewächshaus bewurzelt.
Es gibt mehrere Krankheiten und Schädlinge, die das Wachstum beeinträchtigen können, darunter Bakterienbrand (verursacht durch Bakteriose), Blattläuse und Rüsselkäfer.
Dieser Artikel wurde am 10.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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