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Mucuna deeringiana SAMTBOHNE (4 samen)

0036

JUCKBOHNE samen

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Beschreibung

Die Juckbohne, auch Bengalbohne, Samtbohne oder lateinisch Mucuna deeringiana genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es handelt sich um eine Kletterpflanze, die eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen kann. Das Wachstum dieser Liane ist relativ schnell. Man findet sie hauptsächlich in den warmen und tropischen Regionen Asiens und Afrikas.

Das Laub ist üppig und besteht aus großen, wechselständigen und dreizähligen Blättern. Jedes Teilblatt ist oval geformt mit deutlich ausgeprägten Blattadern. Die Blätter sind leuchtend grün und besitzen eine flaumige Textur.

Ihre Blüten sind in langen, hängenden Trauben angeordnet, die bis zu 30 Zentimeter lang werden können. Sie weisen die typische Struktur von Schmetterlingsblütlern auf, mit Farben, die von tiefem Purpur bis hin zu Violett reichen, was an einer Pergola eine außergewöhnliche Ästhetik bietet. Sie verströmen einen eher dezenten Duft, sind aber sehr attraktiv für Bestäuber.

Die Frucht ist eine fleischige, robuste und leicht gekrümmte Hülse von 5 bis 10 Zentimetern Länge. Das Hauptmerkmal dieser Hülse ist ihre dichte Behaarung. Die Hülse wird bei Reife schwarz oder braun.

Die Samen der Juckbohne können schwarz oder weiß sein; sie sind bohnenförmig, kugelig oder abgeflacht.

- Verwendung:

Ein botanisches Relikt mit jahrtausendealter Geschichte

Mucuna pruriens ist eine faszinierende kletternde Leguminose mit einer jahrtausendealten Geschichte in den kulturellen Traditionen Asiens und Afrikas.
Von Liebhabern wegen ihres enormen ethnobotanischen Interesses und ihres kulturellen Erbes kultiviert, zeugt dieses einzigartige Exemplar von der engen Verbindung zwischen alten Zivilisationen und der Pflanzenwelt.

Eine spektakuläre Liane für Ihre vertikalen Strukturen

Im Garten verwandelt diese wüchsige Liane Ihre Rankhilfen in wahre grüne Mauern und bietet dank ihrer sehr dekorativen Blütentrauben eine spektakuläre tropische Dichte.
Ihr rasantes Wachstum ermöglicht es, Pergolen, Gartenlauben und Rankgitter mit auffälliger Eleganz zu begrünen und Ihrem Außenbereich einen Hauch von üppiger Exotik zu verleihen.

Ein ökologischer Gewinn zur Bodenverbesserung

Mit ihren bemerkenswerten ökologischen Eigenschaften reichert diese Pflanze den Boden auf natürliche Weise durch die Fixierung von atmosphärischem Stickstoff an und bildet eine natürliche Bodendecke, die Unkraut wirksam unterdrückt.
Ausschließlich zur Arterhaltung und zu dekorativen Zwecken kultiviert, darf diese hochgiftige Pflanze weder verzehrt noch für häusliche Zubereitungen verwendet werden.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat der Bengalbohne beginnt ab Juni.
  • Beginnen Sie damit, die Samenschale vorsichtig mit Sandpapier anzurauen (Skarifizierung).
  • Weichen Sie die Samen für 6 Stunden in lauwarmem Wasser ein.
  • Vergraben Sie die Samen 1 cm tief in kleinen Töpfen mit feuchtem Torf.
  • Wässern Sie vorsichtig.
  • Stellen Sie die Kultur an einen warmen Ort mit Temperaturen zwischen 25 und 30 °C.
  • Die Keimung beginnt in der Regel 2 bis 3 Wochen nach der Aussaat.

- Bodenart / Substrat:

Diese Pflanze ist wenig anspruchsvoll und passt sich einer Vielzahl von Böden an, von sandigen Erden bis hin zu lehmigen Böden. Sie bevorzugt jedoch tiefgründige, gut durchlässige und humusreiche Böden.

- Standort / Licht:

Die Juckbohne benötigt einen vollsonnigen Standort, um ihre volle Entwicklung zu erreichen und eine reiche Blüte zu produzieren. Sie schätzt intensive Hitze und maximale Helligkeit. In Regionen mit sehr starker Sonneneinstrahlung verträgt sie direktes Licht hervorragend, ohne dass das Laub Schaden nimmt.

- Temperaturen / Winterhärte:

Es ist eine tropische und subtropische Pflanze, die in gemäßigten Klimazonen strikt einjährig ist. Sie ist extrem frostempfindlich und stirbt ab, sobald die Temperaturen unter 0 °C fallen. Ihr Wachstum ist optimal bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Aufgrund ihrer beträchtlichen Blattmasse ist der Wasserbedarf hoch. Regelmäßiges Gießen ist unerlässlich, besonders während der Blütephase und der Bildung der Hülsen. Einmal etabliert, besitzt die Pflanze dank ihres kräftigen Wurzelsystems eine moderate Resistenz gegen Trockenheit.

- Schädlinge / Krankheiten:

Mucuna deeringiana ist im Allgemeinen resistent gegen Krankheiten und besitzt sogar nematizide Eigenschaften (wirkt gegen Fadenwürmer im Boden). Sie kann von blattfressenden Raupen, Blattläusen oder Wanzen an den jungen Hülsen befallen werden. Pilzerkrankungen wie Echter Mehltau können auftreten, wenn das Laub zu dicht und die Luftzirkulation zu gering ist.


Dieser Artikel wurde am 16.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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