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Datura ferox DORNIGER STECHAPFEL (10 samen)

0182

CHINESISCHER STECHAPFEL samen

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Beschreibung

Datura ferox, auch bekannt als Chinesischer Stechapfel oder Langdorniger Stechapfel, ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), die ursprünglich aus Asien stammt. Es ist eine spektakuläre Pflanze, die Sammler und Botaniker gleichermaßen fasziniert. Am Ende der Saison kann sie eine Höhe von bis zu 1 Meter erreichen.

Ihre Blätter sind breit, oval und weisen tief eingeschnittene Ränder mit unregelmäßigen, winkligen Zähnen auf. Das Laub verströmt einen starken, fötiden und eher unangenehmen Geruch, sobald es berührt oder zerrieben wird. Dieser intensive Geruch dient als natürlicher Schutz und schreckt viele Tiere ab.

Die Blüten sind aufrecht stehende Trompeten, die kürzer und schmaler sind als die anderer Datura-Arten (etwa 4 bis 6 cm lang). Sie öffnen sich oft nur teilweise; die Blütenkrone ist weiß mit zarten lavendelfarbenen Reflexen.

Das markanteste Merkmal dieser Art ist die Frucht: eine aufrecht stehende, eiförmige Kapsel, die durch ihr Aussehen fast furchteinflößend wirkt. Sie ist mit extrem langen, robusten und scharfen Stacheln bedeckt, wobei die oberen Stacheln meist stärker entwickelt sind als die an der Basis. Bei der Reife wird die Kapsel holzig und färbt sich braun-violett, bevor sie sich in vier Klappen öffnet, um die Samen freizugeben.

Die Samen des Chinesischen Stechapfels sind zahlreich, nierenförmig und flach.

- Eigenschaften:

Diese Art wird von Liebhabern von „Kuriositätengärten“ und Sammlern sehr geschätzt. Ihre stachelige Frucht ist ihr Alleinstellungsmerkmal. Aufgrund ihres architektonischen Wuchses wird sie oft als Zierpflanze in Beeten oder Kübeln verwendet.

In verschiedenen traditionellen Heilkunden wurde dieser Stechapfel lange als Arzneipflanze betrachtet. Heute wird Datura ferox, obwohl sie extrem gefährlich ist, in der Biochemie aufgrund ihrer therapeutischen Inhaltsstoffe untersucht. Die Samen werden ausschließlich zu Zier- oder Sammlerzwecken verkauft.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat beginnt Ende Mai.
  • Die Samen vorab 12 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen, um die Keimruhe zu brechen.
  • In einer Schale mit Aussaaterde etwa 3 bis 4 Millimeter tief säen.
  • Vorsichtig mit einer Handsprühflasche befeuchten.
  • An einem warmen Ort (z. B. Gewächshaus) bei Temperaturen um 30°C aufstellen.
  • Die Keimung beginnt in der Regel ab der dritten Woche.

- Boden und Substrat:

Datura ferox schätzt gewöhnliche Gartenerde, die besonders reich an Stickstoff und organischen Stoffen ist. Ein tiefer Boden ist wichtig, damit sich die Pfahlwurzel korrekt entwickeln kann, um das schnelle Wachstum zu unterstützen. Sie bevorzugt lehmige, gut durchlässige Substrate.

- Standort und Lichtverhältnisse:

Ein Standort in voller Sonne ist entscheidend für ein kräftiges Wachstum und eine anhaltende Blüte. Ein heller, offener Platz verhindert zudem, dass die Triebe vergeilen, und stärkt die Standfestigkeit der robusten Stängel bei Wind und Wetter.

- Temperatur und Winterhärte:

Wie die meisten Datura-Arten ist diese Pflanze sehr frostempfindlich und in gemäßigten Klimazonen nicht winterhart. Sie wird als einjährige Pflanze kultiviert, die ihren gesamten Zyklus von der Keimung bis zur Samenproduktion während der warmen Jahreszeit abschließt.

- Bewässerung und Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf ist hoch, besonders an heißen Tagen, da über die großen Blattoberflächen viel Feuchtigkeit verdunstet. Regelmäßiges Gießen (etwa alle 2 Tage) ist notwendig, um den Boden frisch zu halten und ein Welken der Pflanze zu verhindern, was die Blütenproduktion stoppen könnte.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt ausschließlich über Samen. Aufgrund ihrer hohen Fortpflanzungsfähigkeit kommt es oft zu Selbstaussaat im nächsten Jahr an Stellen, an denen die Kapseln ihre Samen verloren haben. Stecklinge sind bei dieser Art nicht möglich.

- Schädlinge und Krankheiten:

Datura ferox wird häufig von Kartoffelkäfern heimgesucht, die sie besonders gerne fressen. Auch Blattläuse und Milben können bei trockenem Wetter auftreten. Bei zu hoher Feuchtigkeit oder mangelnder Luftzirkulation besteht die Gefahr von Mehltau oder anderen Pilzkrankheiten.

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