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Der Schwarze Nachtschatten ist eine europäische krautige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es handelt sich um eine einjährige Sorte, die schnell wächst und eine Höhe von etwa 60 cm erreicht.
Die Blüten sind weiß, in Trauben in den Blattachseln angeordnet und bestehen aus fünf sternförmigen Blütenblättern. Sie wirken zart und haben einen Durchmesser von etwa 1 cm. Die Blütezeit reicht vom Sommer bis zum frühen Herbst.
Die Früchte sind runde, schwarze und glänzende Beeren mit einem Durchmesser von etwa 1 bis 2 cm. Sie sind giftig, solange sie nicht voll ausgereift sind.
Die Samen des Schwarzen Nachtschattens (Solanum nigrum) sind gelb, kreisförmig und mit einem Durchmesser von 2 bis 3 Millimetern sehr klein.
Ein Zeuge der Biodiversität
Der Schwarze Nachtschatten ist eine faszinierende Art, die eine botanische Verwandtschaft mit emblematischen Kulturen wie der Tomate und der Aubergine teilt.
Als Pionierpflanze par excellence ist sie bei Botanikern für ihre natürliche Fähigkeit bekannt, bearbeitete oder unbedeckte Böden zu besiedeln.
Sie ist ein ideales Studienobjekt, um die Mechanismen der Resilienz und der schnellen Entwicklung von Wildarten zu beobachten.
Ein Thema von ethnobotanischem Interesse
Manchmal als "Wolfstraube" bezeichnet, nimmt der Schwarze Nachtschatten einen besonderen Platz in alten Herbarien und den Erzählungen der traditionellen europäischen Botanik ein.
Es ist eine Pflanze, die die Menschheitsgeschichte lange begleitet hat und Gegenstand zahlreicher Beobachtungen in klassischen phytologischen Werken war.
Heute bleibt sie ein unverzichtbares Exemplar für jeden Sammler, der eine botanische Sammlung aufbauen möchte, die für die Begleitarten unserer Regionen repräsentativ ist.
Er wächst sehr gut in Böden, die reich an organischer Substanz und gut durchlässig sind. Er toleriert zwar karge und trockene Böden, doch das Wachstum wird dort deutlich geringer ausfallen.
Diese recht robuste esoterische Pflanze bevorzugt einen sehr sonnigen Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Ein Platz in der vollen Sonne fördert eine bessere Entwicklung und eine reichere Fruchtbildung.
Er gedeiht gut bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Die Pflanze ist frostempfindlich und stirbt ab, sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen.
Der „Hexen-Nachtschatten“ benötigt regelmäßige Bewässerung, besonders während trockener sommerlicher Perioden. Es ist jedoch wichtig, Staunässe zu vermeiden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Es wird empfohlen zu gießen, sobald die Bodenoberfläche abzutrocknen beginnt.
Die einfachste Art, die Schwarze Nachtschatten zu vermehren, ist die Aussaat ihrer Samen.
Entfernen Sie am Ende des Herbstes konsequent alle vertrockneten Pflanzenteile.
Dieser Artikel wurde am 11.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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