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Die Katzenminze, auch Katzenkraut, ist eine schnell wachsende, ausdauernde krautige Pflanze. Dieses aromatische Kraut gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), stammt ursprünglich aus Europa und erreicht eine Höhe zwischen 30 und 50 cm.
Die Römer kultivierten sie in der Stadt Nepeti, was ihr höchstwahrscheinlich ihren lateinischen Namen Nepeta einbrachte.
Ihre aromatischen Blätter sind oval mit leicht gezackten Rändern. Sie sind in der Regel zwischen 3 und 10 cm lang und fühlen sich weich an. Die Blätter sind graugrün und verströmen einen starken, angenehmen Duft.
Die Blüten erscheinen in Ähren an den Spitzen der Stängel und sind meist fliederfarben oder malvenfarben. Jede Blüte ist etwa 2 bis 3 cm hoch und röhrenförmig. Die Blütezeit ist im Sommer und lockt nicht nur Katzen an, sondern auch verschiedene Bestäuber wie Bienen.
Die Samen der Katzenminze (Nepeta cataria) sind klein und oval. Sie sind in der Regel braun oder schwarz mit einem weißen Rand an der Oberseite und messen 2 bis 3 Millimeter in der Länge.
Katzen-Euphorie: Sie enthält eine Verbindung namens Nepetalacton, die bei vielen Katzen eine euphorische Reaktion auslöst. Sie wird oft als Spray oder getrocknetes Blattpulver verwendet, um Spieltrieb und Bewegung bei Samtpfoten zu fördern. Das Kraut ist für sie völlig ungefährlich; lediglich die Pflanze selbst wird „aus Liebe“ oft etwas in Mitleidenschaft gezogen.
Heilkunde: Obwohl sie seltener als andere Heilkräuter verwendet wird, kann sie als Aufguss wegen ihrer entspannenden und sedierenden Eigenschaften getrunken werden. Sie wird manchmal bei Schlafstörungen oder Angstzuständen eingesetzt.
Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Zierpflanze: Im Garten wird sie wegen ihrer hübschen Blüten und ihres angenehmen Aromas geschätzt. Zudem ist sie ein Magnet für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge.
Katzenminze wächst in allen Bodentypen, sofern diese gut durchlässig und humos sind. Bei der Topfkultur empfiehlt es sich, dem Substrat etwas Vermiculit beizumischen.
Sie muss nicht viel gegossen werden. Ein- bis zweimal Gießen pro Woche im Sommer reicht für eine gute Entwicklung völlig aus. Im Winter befindet sich die Pflanze in der Vegetationsruhe, daher ist regelmäßiges Gießen nicht notwendig.
Dieses Kraut benötigt viel Licht. Für eine schöne Blüte sollte sie in der vollen Sonne stehen. Bei der Innenkultur mit künstlichem Licht sind HPS-Lampen oder MH-Leuchtmittel zu bevorzugen.
Sie wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Es handelt sich um eine sehr winterharte Sorte, die problemlos stark negative Temperaturen übersteht.
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