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Mandragora officinarum ALRAUNE (10 samen)

0068

ALRAUNE samen

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Beschreibung

Die Alraune oder lateinisch Mandragora officinarum, ist eine langsam wachsende, ausdauernde krautige Pflanze mit einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren. Sie erreicht einen Durchmesser von 30 bis 60 cm.
Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und ist in Spanien, Griechenland, Süditalien und der Türkei zu finden; leider wird dieses esoterische Kraut in freier Wildbahn immer seltener.
Hinweis: Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie die Pflanze im Sommer nicht mehr sehen; im Gegensatz zu fast allen anderen Pflanzen befindet sie sich von Frühjahr bis Sommer in der Vegetationsruhe. Sie treibt ab September bis Mai wieder aus.

Die Blätter der Alraune sind dick, mit großen weißen Blattadern versehen und in einer breiten Rosette direkt am Boden angeordnet. Sie sind oval, gewellt, haben einen unebenen Rand und können bis zu dreißig Zentimeter lang werden. Ihre dunkelgrüne Farbe und raue Textur bilden einen Kontrast zu der monumentalen Wurzel, die tief in der Erde verborgen liegt.

Die Blüten erscheinen im Zentrum der Rosette an sehr kurzen Blütenstielen, die sie dicht am Laub halten. Sie haben eine glockenförmige, fünfzipfelige Krone mit Farbtönen von grünlich-weiß bis blassviolett. Die violette Blüte ist prachtvoll und öffnet sich im Oktober. Pro Pflanze gibt es etwa 3 bis 6 Blüten.

Die Frucht ist eine fleischige Beere, die bei Reife einer kleinen Tomate oder einer gelben Pflaume ähnelt. Sie verströmt einen starken Geruch, der oft mit dem eines Apfels verglichen wird, und enthält zahlreiche Samen im Fruchtfleisch. Trotz ihres appetitlichen Aussehens enthalten diese Früchte giftige Alkaloide, die mit denen im Rest der Pflanze identisch sind. Die Fruchtbildung erfolgt in der Regel von Dezember bis Februar.

Die Wurzel ist das symbolträchtigste Organ der Alraune, berühmt für ihre Form, die oft mit einer menschlichen Silhouette verglichen wird. Es handelt sich um eine Pfahlwurzel, die außen braun und innen weiß ist und über einen Meter tief in den Boden ragen kann. Mit zunehmendem Alter teilt sie sich häufig in zwei oder drei Glieder, was ihr legendäres anthropomorphes Aussehen verstärkt.

Die Alraunensamen sind gelb, rau, kreisförmig und haben einen Durchmesser von 2 bis 3 Millimetern.

- Verwendung:

Als mythische Pflanze betrachtet, fasziniert die Alraune durch ihre jahrtausendealte Geschichte. Sie ist eine sehr berühmte Sammlerpflanze, die Botanikbegeisterte und Geschichtsliebhaber sehr gut kennen.

Sie besitzt eine einzigartige Form mit ihren Blättern und ihrer zarten, originellen Blüte.
Die Besonderheit ihrer Wurzel in Form eines menschlichen Körpers hat ihr die fantastischsten Erzählungen eingebracht.

Dieses schamanische Kraut ist sehr reich an Alkaloiden.
Sie ist von zahlreichen Legenden umwoben; Zauberer verbanden sie mit alten Bräuchen und schrieben ihr therapeutische und medizinische Tugenden zu.

ACHTUNG: Alle Teile der Pflanze sind extrem giftig. Von Kindern und Tieren fernhalten. Nur für ornamentale oder botanische Zwecke. Nicht verzehren.

- Keimung, Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat der Alraune ist Anfang Oktober.
  • Beginnen Sie damit, die Samen einige Wochen lang im Kühlschrank zu stratifizieren, bevor Sie sie aussäen.
  • Vergraben Sie sie 5 Millimeter tief in Gartenerde.
  • Wässern Sie nur schwach mit einem Handsprüher.
  • Lassen Sie die Erde einige Tage lang trocknen, um ein Verfaulen des Keims und Umfallkrankheiten zu vermeiden.
  • Die Keimung beginnt in der Regel nach durchschnittlich 4 bis 8 Wochen.
  • Es ist eine kapriziöse Art; die Samen bleiben sehr lange im Substrat lebensfähig, warten aber bis zum richtigen Moment im Oktober, um zu keimen.
  • Eine Aussaat im März kann sehr wohl erst im Oktober zur Keimsaison aufgehen.
  • Werfen Sie Ihre Kultur nicht weg; Geduld ist gefragt und führt zu sehr guten Ergebnissen.

- Bodenbeschaffenheit:

Die Alraune benötigt einen sehr tiefgründigen, lockeren und perfekt drainierten Boden, damit ihre lange Wurzel ungehindert in die Tiefe wachsen kann. Eine Mischung aus Gartenerde, Sand und lockerer Pflanzerde vermeidet jegliches Risiko von Wurzelfäule.

- Licht:

Ein Standort in voller Sonne oder leichtem Halbschatten ist ideal für eine gute Blattentwicklung. Ein freier Platz ermöglicht es der Blattrosette, sich ungehindert am Boden auszubreiten.

- Temperaturen:

Diese Mittelmeerpflanze schätzt Wärme um die 20°C, zeigt sich aber winterhart gegenüber kurzen Phasen moderaten Frosts (-7°C). Während der starken Sommerhitze begibt sie sich in die vollständige Ruhephase und verschwindet zum Schutz gänzlich in der Erde.

- Bewässerung:

Während der aktiven Wachstumsphase muss regelmäßig gegossen werden, wobei die Oberfläche des Substrats zwischendurch abtrocknen sollte. Während der sommerlichen Ruhephase ist es zwingend erforderlich, das Gießen einzustellen, um die Wurzel nicht zu ersticken.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt fast ausschließlich durch Aussaat. Eine Teilung der Wurzeln ist ebenfalls möglich.

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