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Silybum marianum MARIENDISTEL (15 samen)

0310

MARIENDISTEL samen

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Beschreibung

Die Mariendistel, lateinisch auch als Silybum marianum bekannt, ist eine zweijährige, winterharte Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist ein robuster Vertreter der unkultivierten Gebiete des Mittelmeerraums. Man erkennt sie leicht an ihrer imposanten Statur, die eine Höhe von bis zu 1,50 Metern erreichen kann. Die Legende besagt, dass die weißen Flecken auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen, daher auch ihr Name.

Ihre Blätter sind groß, glänzend grün und tief gelappt. Sie fallen sofort durch ihre sehr breiten weißen Blattadern auf, die ein marmoriertes Netzwerk bilden, das an Milchflecken erinnert. Der Rand der Blattspreite ist gewellt und mit kräftigen, spitzen gelben Stacheln besetzt.

Der Blütenstand erscheint als großer, einzelner Kopf (Kapitell) an der Spitze des Stängels. Die Blüten haben ein intensives Purpurviolett. Die Blütezeit reicht vom späten Frühjahr bis Mitte des Sommers.

Die Samen der Mariendistel sind längliche, abgeflachte Achänen von brauner oder schwärzlicher Farbe, oft glänzend. Sie tragen einen Pappus – ein Büschel aus weißen, seidigen Haaren, die ringförmig an der Spitze angeordnet sind. Dieser „Federbusch“ ermöglicht die Verbreitung der Samen durch den Wind.

- Verwendung:

Im Mittelalter gegen Melancholie berühmt, wurde die Mariendistel im 19. Jahrhundert von den Ärzten der amerikanischen eklektischen Schule für ihre therapeutischen Eigenschaften genutzt. In Europa gibt es zahlreiche medizinische Präparate auf Basis dieser Pflanze, vor allem zur Unterstützung der Leberfunktion.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.

Die jungen Blätter der Mariendistel können wie Spinat verzehrt werden (nachdem die Stacheln entfernt wurden), und ihre jungen Triebe wie Spargel. Die Blütenknospen werden ähnlich wie Artischocken gegessen.

Die Samen sind bei Vögeln sehr beliebt, insbesondere bei Stieglitzen (Distelfinken).

- Keimung und Aussaat:

  • Es wird empfohlen, mit der Aussaat der Mariendistel ab März zu beginnen.
  • Wählen Sie einen sonnigen und gut durchlässigen Platz.
  • Pflügen Sie den Boden tief um und entfernen Sie Unkraut.
  • Säen Sie die Samen im Mai in einen Boden, der reich an organischer Substanz ist, und bedecken Sie sie leicht mit Erde.
  • Regelmäßig gießen, um den Boden feucht zu halten.
  • Die Keimung erfolgt in der Regel nach 2 bis 3 Wochen.

- Bodenart / Substrat:

Die Mariendistel bevorzugt tiefe, gut durchlässige und eher fruchtbare Böden, obwohl sie auch mit kargen und steinigen Böden vorliebnehmen kann. Sie schätzt besonders kalkhaltige oder stickstoffreiche Böden.

- Standort / Licht:

Diese Pflanze benötigt einen Standort in der vollen Sonne. Eine intensive Lichtintensität ist für die gute Entwicklung ihrer Blattrosette und eine üppige Blüte unerlässlich.

- Temperaturen / Winterhärte:

Dies ist eine Pflanze, die Kälte sehr gut verträgt. Sie kann Temperaturen bis zu -15 °C standhalten. In ihrem ersten Jahr bildet sie eine Rosette, die den Winter direkt am Boden überwintert, bevor sie im nächsten Jahr austreibt und blüht.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Einmal gut angewachsen, ist die Mariendistel dank ihrer langen Pfahlwurzel, die Wasser aus der Tiefe bezieht, sehr trockenheitsresistent. Gießen ist nur bei anhaltender Trockenheit oder zur Unterstützung junger Pflanzen beim Anwachsen notwendig.

- Schädlinge / Krankheiten:

Sie ist hauptsächlich anfällig für den Befall durch Schwarze Blattläuse, die sich an den Stängeln und unter den Blättern ansammeln. Auch Schnecken können im Frühjahr die jungen Rosetten angreifen. Bei übermäßiger Feuchtigkeit und mangelnder Belüftung kann Echter Mehltau auf dem Laub auftreten.

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