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Die Artemisia absinthium, allgemein bekannt als Wermutpflanze oder Bitterer Beifuß, ist eine winterharte, ausdauernde Pflanze mit sommergrünem, flauschigem Laub. Sie kann eine maximale Höhe von 1,40 Metern erreichen und stammt aus dem Mittelmeerraum.
Ihre gelbe Blütezeit reicht von Juli bis September. Die Blüten sind klein und in kompakten Trauben an den Spitzen der Stängel angeordnet. Für Bestäuber sind diese Blüten eher weniger attraktiv.
Die unteren Blätter sind in der Regel größer und breiter als die oberen Blätter, welche kleiner und weniger tief eingeschnitten sind. Bei Berührung verströmt die Pflanze einen starken, gleichzeitig krautigen und bitteren Duft, der sie von anderen Beifußarten unterscheidet.
Die Stängel sind aufrecht, kantig und können eine Höhe von 1 bis 1,5 Metern erreichen. Die Farbe der Stängel variiert von hellgrün bis dunkelgrün, manchmal mit leicht silbrigen oder bläulichen Nuancen aufgrund der feinen Behaarung, die sie bedeckt.
Wermut ist weltweit bekannt für die Herstellung der Grünen Fee, einer Spirituose mit Anisgeschmack, die die Café-Kultur und das Leben der künstlerischen Bohème tief geprägt hat.
In der Küche dienen seine getrockneten oder frischen Blätter als kräftiges Gewürz, um fettes Fleisch, Füllungen oder bestimmte handwerkliche Liköre durch ihre charakteristische Bitterkeit zu verfeinern.
Artemisia absinthium ist für seine therapeutische Wirkung bekannt.
Nicht ohne ärztlichen Rat verzehren.
Wermut bevorzugt einen gut durchlässigen, leichten und leicht lehmigen bis sandigen Boden. Er gedeiht gut in nährstoffarmen Böden, was typisch für kalkhaltige oder mediterrane Böden ist.
Wermut liebt Standorte in der prahlen Sonne. Er benötigt mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Licht pro Tag, um optimal zu wachsen. Ein sonniger Standort fördert zudem die Konzentration der in den Blättern enthaltenen ätherischen Öle.
Einmal etabliert, ist die Pflanze relativ trockenheitsresistent. Sie benötigt keine häufige Bewässerung. Es ist ratsam, den Boden zwischen den Wassergaben austrocknen zu lassen. Staunässe kann schädlich sein.
Diese Sorte kann kurz vor dem Sommer durch Stecklinge vermehrt werden. Auch eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich.
Die Pflanze kann von verschiedenen Krankheiten befallen werden. Dazu gehören der Echte Mehltau, ein Pilz, der einen weißen Belag auf den Blättern verursacht, und Rost, der zu orangefarbenen Flecken auf dem Laub führt. Auch Blattlausbefall kann die Pflanze durch das Saugen des Pflanzensaftes schwächen.
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