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Der Bittersüß, auch Bittersüßer Nachtschatten genannt, ist ein kletternder Halbstrauch, der eine Höhe von 50 cm bis zu 2 Metern erreicht. Er ist winterhart, wächst sehr schnell und gehört zur großen Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Diese Liane stammt ursprünglich aus Europa, Asien und Nordafrika.
Die Blätter sind oval, wechselständig, sommergrün und weisen oft zwei Lappen an der Basis auf. Sie sind in der Regel zwischen 5 und 10 cm lang. Das Laub ist grün, manchmal mit einem leicht blaugrünen (glauken) Schimmer.
Die violetten Blüten sind in endständigen Trugdolden angeordnet. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter und eine sternförmige Gestalt. Die Blütezeit liegt in den Monaten Juni und Juli.
Die Früchte sind rote Beeren, klein, rund und haben einen Durchmesser von etwa 1 cm. Sie sind für den Menschen giftig, wenn sie in größeren Mengen verzehrt werden, obwohl Vögel sie problemlos fressen können.
Die Samen des Bittersüß (Solanum dulcamara) sind klein und flach. Sie werden oft durch Vögel verbreitet, welche die Früchte fressen.
In der traditionellen Medizin wird Solanum dulcamara wegen seiner entzündungshemmenden, fiebersenkenden und harntreibenden Eigenschaften geschätzt. Die oberirdischen Teile der Pflanze werden in Form von Aufgüssen zur Behandlung verschiedener Leiden wie Atemwegserkrankungen oder Hautinfektionen verwendet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Pflanze giftige Verbindungen enthält und mit Vorsicht verwendet werden muss.
Früher mischten Hexen den Roten Nachtschatten mit anderen esoterischen Kräutern, um eine „Flugsalbe“ herzustellen. In der Magie wurde ein Zauber angewendet, um die geliebte Person anzuziehen. Dabei dachte man intensiv an diese Person, während man ein Blatt des „Liebeskrauts“ in den Mund nahm.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.
Es ist wichtig, einen nährstoffreichen, gut durchlässigen und leicht sauren bis neutralen Boden zu verwenden. Lehmiger oder schluffiger Boden ist geeignet, sofern er gut belüftet ist.
Ein halbschattiger bis vollsonniger Standort ist ideal. Eine gute Sonneneinstrahlung fördert ein optimales Wachstum.
Diese esoterische Kletterpflanze gedeiht gut bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C. Sie ist in vielen Regionen winterhart, kann aber bei sehr strengem Frost empfindlich reagieren. Ihre USDA-Winterhärtezone liegt bei 3–10.
Es wird empfohlen, den Boden besonders im Frühjahr während der Wachstumsphase leicht feucht zu halten. Lassen Sie die Erde zwischen zwei Wassergaben jedoch gut abtrocknen.
Die Pflanze vermehrt sich hauptsächlich durch die Aussaat ihrer Samen. Es ist jedoch auch möglich, sie durch Stecklinge zu vermehren, indem man Stängelabschnitte schneidet, die dann eigene Wurzeln bilden.
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