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Der Bärlauch, auch bekannt als Waldknoblauch oder Wilder Knoblauch, ist eine ausdauernde und winterharte krautige Pflanze, die zur Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) gehört. Allium ursinum ist eine sehr aromatische Unterholzpflanze, die in Europa und Asien beheimatet ist und an kühlen, schattigen Orten gedeiht. Er erreicht eine Höhe von 20 bis 35 cm und zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus.
Ab Juni begibt sich der Waldknoblauch in die Vegetationsruhe, in der er sich vermehrt. Im Sommer vergilbt das Laub und trocknet aus; die Pflanze tritt dann in eine Ruhephase ein, bis Anfang März die neuen Blätter erscheinen. Der Name „Bärlauch“ leitet sich von der Tatsache ab, dass er das erste Kraut ist, das Bären nach ihrem Winterschlaf im Wald fressen.
Seine weißen, sternförmigen Blüten blühen den ganzen Mai über, duften jedoch nicht.
Die Samen des Bärlauch sind rund, klein, leicht rau und von schwarzer Farbe.
Bärlauch ist eine Wildpflanze, die in der Frühlingsküche wegen ihres dezenten Geschmacks, der milder als der von herkömmlichem Knoblauch ist, sehr geschätzt wird. Seine vor der Blüte geernteten Blätter werden frisch zur Zubereitung von Pesto, Kräuterbutter oder zum Verfeinern von Suppen und Salaten verwendet. Er ist eine erstklassige Zutat, um den Organismus nach dem Winter zu beleben.
Schließlich spielt der Bärlauch eine wichtige ökologische Rolle in feuchten Unterhölzern, wo er weite grüne Teppiche bildet. Neben seinem ästhetischen Aspekt im Naturgarten ist er eine frühe Nahrungsquelle für Bestäuberinsekten. Bei der Wildsammlung ist große Vorsicht geboten, um ihn nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen zu verwechseln, da diese Pflanzen giftig sind.
Bärlauch wächst in frischer, humusreicher und gut durchlässiger Erde, wie sie typischerweise im Unterholz von Wäldern vorkommt.
Wilder Knoblauch sollte an einem hellen Ort ohne zu viel direktes Sonnenlicht gepflanzt werden. Er wächst natürlicherweise meist auf Waldlichtungen.
Waldknoblauch ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze gegenüber Minusgraden. Sein Vegetationszyklus ist sehr kurz und dauert nur etwa 3 Monate im Jahr.
Allium ursinum benötigt eine feuchte Umgebung. Da er meist in Laubwäldern wächst, benötigt er in der Regel keine zusätzliche Bewässerung, da der Boden dort von Natur aus frisch bleibt.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Vermehrung: entweder durch Aussaat oder durch die Teilung der Brutzwiebeln.
Rost ist der bekannteste Pilzbefall bei dieser Pflanze. Von Schädlingen wird der Bärlauch hingegen nur sehr selten befallen.
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