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Muschelingwer oder lateinisch Alpinia zerumbet, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Es handelt sich um eine tropische, ausdauernde, rhizombildende krautige Pflanze, die ursprünglich aus Ostasien stammt. Der Name „Atoumo“ leitet sich vom französischen „à tous maux“ (gegen alle Leiden) ab, da die Pflanze zahlreiche medizinische Tugenden besitzt. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie eine Höhe von etwa 70 cm.
Ihr Laub ist sehr aromatisch. Der Duft erinnert stark an Zimt, weshalb die Pflanze auch als „Zimt-Ingwer“ bezeichnet wird. Die Blätter sind 30 bis 40 cm lang, lanzettlich geformt, einfach, aufrecht stehend und glänzen sehr stark.
Die Blütezeit der Alpinia zerumbet beginnt gegen Ende des Jahres. Ihre süßlich duftenden Blüten wachsen in Trauben und sind gelb, weiß und rosa gefärbt.
Die Muschelingwer Samen sind rund, schwarz, haben einen Durchmesser von 5 Millimetern und sind von weißem Fruchtfleisch umgeben.
Der größte Vorteil des „Allheilmittels“ Atoumo ist, dass jeder Teil der Pflanze in der traditionellen Medizin für einen bestimmten Zweck verwendet wird. Man kann sie als Blätterabsud, Tee oder Aufguss nutzen. Beispielsweise hilft ein 10-minütiger Aufguss von 2 bis 3 Blättern in heißem Wasser effektiv gegen Kopfschmerzen, fördert die Verdauung und lindert Krämpfe.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Sie wird zudem wegen ihres Zierwerts geschätzt: Ihre großen Blätter, die an Kurkuma erinnern, werten Grünflächen auf und duften angenehm aromatisch. Sie verleiht sowohl Gärten als auch Innenräumen einen tropischen Touch.
Die Pflanze gedeiht in einer an organischer Substanz reichen Erde. Das Substrat muss leicht, gut belüftet und vor allem wasserdurchlässig sein.
Diese aromatische Rhizompflanze benötigt viel helles Licht. Sie sollte an einem sehr sonnigen oder nur leicht schattigen Ort stehen, um sich gut zu entwickeln.
Atoumo liebt häufiges Gießen, verträgt aber absolut keine Staunässe („nasse Füße“). Im Hochsommer ist es notwendig, mindestens dreimal pro Woche zu gießen. Achten Sie darauf, dass kein Wasser im Untersetzer stehen bleibt.
Aufgrund ihrer exotischen Herkunft wächst die Pflanze sehr gut bei Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Unter 15 °C stellt sie das Wachstum ein. Diese Sorte ist kaum winterhart: Das Rhizom gefriert bei 0 °C und stirbt ab. Es ist daher zwingend erforderlich, die Pflanze vor dem Winter ins Haus zu holen.
Atoumo kann durch Teilung der Rhizome vermehrt werden – dies ist der einfachste und schnellste Weg. Auch eine Aussaat der Samen ist ab dem späten Frühjahr möglich.
Die Pflanze ist sehr resistent gegen Krankheiten. Schädlinge treten selten auf; bei einer Kultur im Gewächshaus können gelegentlich Spinnmilben vorkommen.
Entfernen Sie gelbe Blätter während der Wachstumsphase. Bei einer Topfkultur ist eine Düngergabe einmal pro Jahr hilfreich.
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