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Palmarosa oder lateinisch Cymbopogon martinii genannt, ist eine außergewöhnliche ausdauernde krautige Pflanze, die den Duft von Rosen besitzt. Sie wächst hauptsächlich in Indien unter exotischen Klimabedingungen. Es handelt sich um ein seltenes Süßgras, das eine Höhe von 50 bis 80 cm erreicht.
Ihr Laub besteht aus langen, dünnen und hohlen Halmen, die von schmalen, linearen und leicht gebogenen Blättern gekrönt werden. Die aromatischen Blätter sind dunkelgrün, haben eine weiche Textur und verströmen beim Zerreiben einen intensiven Duft.
Die Blüten der Motia-Varietät erscheinen in Form kleiner, aufrechter Blütenköpfchen, die in federartigen Rispen gruppiert sind. Sie sind violett oder purpurfarben und verströmen ebenfalls einen angenehmen Duft.
Die Palmarosa-Samen sind fein, ährenförmig mit einem leichten Flaum und messen in der Regel 3 Millimeter in der Länge.
In der indischen Medizin gilt sie als kraftvolle Pflanze gegen Schmerzen. Sie wird besonders bei wiederkehrenden Schmerzzuständen empfohlen. Dieses Kraut behandelt effektiv zahlreiche Beschwerden.
Das ätherische Palmarosaöl ist wegen seiner vielfältigen Tugenden sehr geschätzt. Es findet häufig Verwendung in kosmetischen Cremes und in der Parfümerie. In der Aromatherapie fördert sein beruhigender Duft die Entspannung und den Stressabbau. Schließlich wird der Pflanze eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Das Substrat muss gut durchlässig, leicht, fruchtbar und reich an organischer Substanz sein. Die Pflanze toleriert sandige Böden, verträgt aber absolut keine Staunässe.
Sie benötigt einen sehr sonnigen Standort, um sich voll zu entfalten. Ideal sind mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag, was das Wachstum und die Produktion des ätherischen Öls fördert.
Palmarosa ist kälteempfindlich und sollte in Regionen kultiviert werden, in denen die Temperaturen dauerhaft über 10 °C liegen. Sie gilt als nicht winterhart und benötigt in kälteren Klimazonen Schutz oder eine Kultur im Haus bzw. Gewächshaus.
Es ist wichtig, die oberste Bodenschicht zwischen zwei Wassergaben abtrocknen zu lassen. Sie mag kein stehendes Wasser, daher ist eine gute Drainage unerlässlich.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Stecklinge oder durch Teilung der Horste. Die beste Zeit für die Vermehrung ist das Frühjahr, wenn die Pflanze ihr Wachstum wieder aufnimmt.
Zu den Hauptschädlingen zählen Blattläuse und Schildläuse, die sich von ihrem Saft ernähren. Die häufigste Krankheit ist Wurzelfäule, die bei übermäßiger Bewässerung oder schlecht durchlässigem Boden auftritt.
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