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Die Wüstenrose oder lateinisch Adenium obesum genannt, ist eine Sukkulente aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Es handelt sich um einen ausdauernden Strauch, der ursprünglich aus Ostafrika und Arabien stammt.
Ihre Blüten sind zart und farbenfroh, meist in Nuancen von Rosa bis Rot. Sie sind trichterförmig und haben in der Regel einen Durchmesser zwischen 3 und 5 Zentimetern.
Die Samen von Adenium obesum sind stäbchenförmig, orangefarben und durchschnittlich einen Zentimeter lang.
Die Blätter sind dick und glänzend; sie sondern bei Verletzung einen giftigen Milchsaft (Latex) ab.
Adenium obesum wird hauptsächlich als Zierpflanze wegen ihrer spektakulären Blüte und ihres massiven Stammes, der Caudex genannt wird, verwendet. Ihre skulpturale Silhouette, die an einen Miniatur-Baobab erinnert, macht sie zu einem idealen Objekt für die Topfkultur und die Bonsai-Kunst. Sie wird besonders in xerophytischen Gärten für ihre Fähigkeit geschätzt, Wasser zu speichern und intensiven Trockenperioden standzuhalten.
Auf medizinischer und traditioneller Ebene werden verschiedene Teile der Pflanze in einigen afrikanischen Kulturen mit äußerster Vorsicht verwendet. Wurzel- und Rindenextrakte werden manchmal zur äußerlichen Anwendung zur Behandlung von Leiden aufgetragen. Aufgrund des Vorhandenseins starker Herzglykoside ist die innerliche Anwendung jedoch untersagt, da die Pflanze für Mensch und Tier hochgiftig ist.
Nicht verzehren.
Historisch gesehen wurde ihr hochgiftiger Saft für die Jagd genutzt. Durch Kochen der Stängel und Wurzeln gewannen die Jäger ein Giftkonzentrat, mit dem sie ihre Pfeilspitzen bestrichen, um Großwild zu neutralisieren.
Der Boden sollte eher sandig sein. Mischen Sie ein wenig Blumenerde unter, um die notwendigen Nährstoffe bereitzustellen. Bei der Topfpflanzung ist es wichtig, den Boden gut zu drainieren, zum Beispiel mit Kies.
Sie passt sich verschiedenen Lichtverhältnissen an, bevorzugt jedoch einen Standort in der vollen Sonne. Bei Kunstlicht sind MH- oder HPS-Lampen ideal; während der Winterzeit werden auch Leuchtstoffröhren toleriert.
Sie wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Darunter verlangsamt sich das Wachstum erheblich. Die Temperatur sollte niemals unter 10 °C fallen.
Diese Pflanze aus ariden Regionen gedeiht in einer sehr trockenen Umgebung. Es ist wichtig, sie nicht zu viel zu gießen; einmal pro Woche ist ausreichend. Lassen Sie niemals Wasser im Untersetzer stehen (Gefahr von Wurzelfäule).
Es gibt zwei wirksame Methoden, um den Kudu zu vermehren: entweder durch Aussaat oder durch Stecklinge (unter einer Abdeckung/gespannte Luft), wobei ein gesunder Trieb von etwa 10 bis 15 cm Länge gewählt wird.
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