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Adansonia digitata BAOBAB (5 samen)

0053

AFFENBROTBAUM samen

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Beschreibung

Der Baobab, auch affenbrotbaum oder lateinisch Adansonia digitata genannt, ist ein heiliger Baum in Senegal und Madagaskar und gehört zur Familie der Wollbaumgewächse (Bombacaceae). Er ist ein langsam wachsender Sukkulentenbaum (Caudex-Pflanze), der in der afrikanischen Savanne beheimatet ist. Sein Markenzeichen ist der gewaltige Stamm, der als riesiger Wasserspeicher dient und ihn von allen anderen Pflanzen Afrikas unterscheidet.

Die Blüten sind massiv und majestätisch, strahlend weiß und ähneln einem schönen Stern. Sie öffnen sich nachts, um bestäubende Fledermäuse anzulocken.

Die Frucht ist eher rundlich und bei Reife braun. Sie enthält zahlreiche Samen, die von einem essbaren, weißen Fruchtfleisch umgeben sind.

Die Baobab-Samen sind rundlich, bohnenförmig, braun und etwa so groß wie eine kleine Murmel (Gewicht ca. 3 Dezigramm). Sie werden oft zur Herstellung von ethnischem Schmuck verwendet.

- Eigenschaften / Verwendung:

Eine außergewöhnliche Nahrungsquelle

Der Baobab ist eine herausragende Nahrungsquelle, insbesondere durch sein natürlich getrocknetes Fruchtfleisch. Dieses Pulver wird für erfrischende Getränke, Smoothies oder zur Verfeinerung kulinarischer Zubereitungen verwendet. Die Samen wiederum werden gepresst, um wertvolles Kosmetiköl zu gewinnen, oder geröstet, um als Kaffeeersatz zu dienen.

Handwerkliche Nutzung

In handwerklicher Hinsicht werden fast alle Teile des Baumes von der lokalen Bevölkerung genutzt. Die faserige und widerstandsfähige Rinde wird geerntet, ohne den Baum zu töten, um Seile, Fischernetze und robuste Stoffe herzustellen.

Ökologische und soziale Bedeutung

Schließlich spielt er eine grundlegende ökologische und soziale Rolle als Schutzraum und Wasserspeicher. Sein massiver, faseriger Stamm kann riesige Mengen Wasser speichern und stellt so eine lebenswichtige Reserve während der Trockenzeit in ariden Gebieten dar. Über den praktischen Nutzen hinaus dient er oft als „Palaberbaum“, ein zentraler Versammlungspunkt für das Gemeinschaftsleben, und bietet gleichzeitig einen entscheidenden Lebensraum für zahlreiche Vogel- und Fledermausarten.

- Keimung und Aussaat:

  • Am besten sät man den afrikanischen Baobab zwischen Ende Mai und Ende Juli aus, um die sommerliche Hitze zu nutzen.
  • Die Samen vorsichtig mit Sandpapier anrauen (skalarieren) und etwa 12 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen.
  • In einer Schale mit feiner Erde etwa 1 cm tief vergraben.
  • Die Kulturschale in ein sehr heißes Gewächshaus in die pralle Sonne stellen (Temperaturen um 40 °C).
  • Die Keimung dauert im Durchschnitt 3 bis 5 Wochen.
  • Sobald die Setzlinge 15 cm hoch sind, sollten sie in größere Töpfe umgepflanzt werden.

- Bodenart:

Er benötigt einen gut durchlüfteten und vor allem sehr gut durchlässigen Boden. Eine gute Blumenerde ist ideal. Blähton oder Sand können in geringen Mengen beigemischt werden.

- Bewässerung und Feuchtigkeit:

Die Blätter benötigen keine hohe Luftfeuchtigkeit, da der Stamm als Wasserspeicher dient. Bildet die Pflanze einen sehr langen, dünnen Trieb, hat sie meist zu viel Wasser oder zu wenig Licht.

- Licht und Standort:

Der Baum passt sich verschiedenen Lichtverhältnissen an, bevorzugt aber helles Licht und volle Sonne. Er muss unbedingt schrittweise an neue Lichtverhältnisse gewöhnt werden. Bei Kunstlicht sind anfangs Leuchtstoffröhren oder MH-Lampen ideal, später Natriumdampflampen (HPS).

- Temperatur:

Die Wachstumstemperatur liegt zwischen 25 °C und 50 °C. Im Winter muss die Pflanze unbedingt ins Haus geholt werden, da sie keine Temperaturen unter Null Grad verträgt.

- Vermehrung:

Der Baobab kann durch Aussaat oder durch Stecklinge von reifen Zweigen vermehrt werden.

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