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Hylocereus undatus DRACHENFRUCHT, PITAHAYA (20 samen)

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PITAHAYA - DRACHENFRUCHT samen

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Beschreibung

Die Drachenfrucht, auch Pitaya, gehört zur Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Dieser schuppige Fruchtkaktus stammt ursprünglich aus Mittelamerika, wächst aber hauptsächlich in Südamerika und wird häufig in Mexiko sowie in Südostasien kultiviert. Er kann eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen und weist ein schnelles Wachstum auf.

Die Samen der Drachenfrucht (von Hylocereus undatus, syn. Selenicereus undatus) sind schwarz, glänzend und haben die Form eines kleinen Wassertropfens. Sie sind etwa 2 Millimeter lang und wiegen nur wenige Zentigramm.

Die Blüten sind riesig und wunderschön: Sie sind weiß mit einem gelben Zentrum und öffnen sich nur nachts. In der Regel werden sie von Nachtfaltern bestäubt.

Die Frucht, die Pitaya, hat rotes oder weißes Fruchtfleisch, wiegt etwa 350 Gramm und ist ca. zehn Zentimeter groß. Sie ist essbar und hat eine dicke, rote, schuppige Schale. Bis zur ersten Ernte dauert es in der Regel 5 bis 6 Jahre. Die Textur und der Geschmack ähneln der Kiwai (Mini-Kiwi), sind jedoch deutlich weniger säurehaltig.

- Eigenschaften / Verwendung:

Exotische Gastronomie und sensorische Frische

Die Pitaya ist eine außergewöhnliche tropische Frucht, die hauptsächlich wegen ihres erfrischenden Fruchtfleisches und ihrer knackigen, mit kleinen Samen durchsetzten Textur verzehrt wird, die an die der Kiwi erinnert.
Ihr delikater Geschmack und ihr geringer Zuckergehalt machen sie zu einer idealen Basis für Smoothies, Obstsalate oder besonders durstlöschende natürliche Sorbets.

Einzigartige Ästhetik und natürliches Färbemittel

Die in der Gourmetküche sehr geschätzte Drachenfrucht besticht durch ihre schuppige Schale und ihre Sorten mit weißem, rosa oder tiefrotem Fruchtfleisch.
Über ihre Rolle als natürliche Dekoration für Cocktails hinaus wird das Pigment der rotfleischigen Sorte (reich an Betalainen) als organischer Lebensmittelfarbstoff verwendet, um Gebäck und Molkereiprodukte auf natürliche Weise einzufärben.

- Keimung und Aussaat:

  • Es wird empfohlen, die Pitaya ab Juni auszusäen, wenn die Temperaturen stabil über 30 °C liegen.
  • Verwenden Sie eine 5 cm tiefe Saatschale mit einem Substrat aus feinem Sand und fein gesiebter Aussaaterde.
  • Säen Sie die Samen obenauf und halten Sie einen Abstand von 3 cm ein.
  • Die Samen nicht mit Erde bedecken (Lichtkeimer).
  • Besprühen Sie die Aussaat nur leicht mit Wasser, um das Substrat oberflächlich zu befeuchten (Vorsicht vor Umfallkrankheiten bei zu viel Nässe).
  • Stellen Sie die Schale an einen warmen und feuchten Ort, bis die Keimung beginnt (in der Regel nach 3 bis 4 Wochen).

- Bodenart:

Die Pitahaya wächst in einem gut durchlässigen Boden, der reich an organischer Substanz ist. Eine Drainage am Topfboden ist sehr wichtig, da sie stehende Nässe an den Wurzeln absolut nicht verträgt.

- Empfohlene Umgebung:

Die Pflanze benötigt viel helles Licht für eine gute Entwicklung. Es ist notwendig, einen sehr sonnigen Standort zu wählen, an dem sie mindestens 9 Stunden Sonne pro Tag erhält.

- Winterhärte:

Dieser Kletterkaktus ist nicht winterhart. Er benötigt Tag und Nacht konstante Wärme, um richtig zu wachsen, zu blühen und Früchte zu tragen. In Mitteleuropa muss er daher ab Oktober ins Haus geholt werden. In milden Klimazonen kann ein Winterschutzvlies ausreichen.

- Feuchtigkeit und Bewässerung:

Obwohl es sich um einen Kaktus handelt, liebt diese Pflanze Wasser, solange es nicht stagniert. Im Topf ist im Sommer eine Bewässerung alle 2 Tage unerlässlich. Im Winter reicht in der Regel eine Wassergabe pro Monat aus.

- Pilzbefall und Schädlinge:

Hylocereus undatus hat nur wenige Schädlinge; gelegentlich können Spinnmilben auftreten, was jedoch selten ist. Achten Sie jedoch auf die Luftfeuchtigkeit im Winter, da die Pflanze an einigen Stellen absterben (nekrotisieren) könnte. Überwintern Sie sie nicht in einem feuchten Gewächshaus.


Dieser Artikel wurde am 14.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.

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