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Artikel-Nr.: 0157
Der Erdbeerspinat, durchblätterter lateinisch auch Chenopodium capitatum genannt, ist eine kleine einjährige Pflanze aus der Familie der Amarantgewächse (Amaranthaceae). Er bildet zahlreiche kleine rote Beeren an seinen Stängeln aus. Ursprünglich aus Asien stammend, wächst dieses Fruchtgemüse als Horst mit einer Höhe von 30 bis 60 cm.
Die Blätter von Chenopodium capitatum sind klein bis mittelgroß, etwa 10 cm lang, oval oder elliptisch, mit einer glatten oder leicht gewellten Oberfläche. Ihre Farbe variiert von Hell- bis Dunkelgrün, manchmal mit einem rötlichen oder violetten Schimmer, insbesondere an der Basis oder an den Blattadern. Sie sind in einer Rosette an der Basis der Pflanze angeordnet.
Die Blüten sind winzig und in dichten, kopfförmigen Blütenständen gruppiert. Sie sind grün bis gelblich, manchmal mit rosa oder violetten Nuancen. Die Blütezeit ist im Sommer.
Die Früchte sind kleine runde Kapseln mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern. Bei der Reife nehmen sie eine leuchtend rote Farbe an, was ihnen ein attraktives Aussehen verleiht.
Die Samen des Erdbeerspinats sind winzig, messen kaum 1 Millimeter im Durchmesser, sind vollkommen rund und von schwarzer Farbe.
Er wächst sehr gut auf reichen, gut durchlässigen und leicht sandigen Böden. Er passt sich auch fruchtbaren Böden an, die reich an organischem Material sind. Ein gut durchlässiger Boden verhindert Staunässe, die Wurzelfäule begünstigen könnte.
Diese Pflanze liebt vollsonnige Standorte, um ein optimales Wachstum zu fördern. Sie toleriert leichten Schatten, entwickelt sich aber am besten mit mindestens 6 Stunden direktem Sonnenlicht pro Tag.
Chenopodium capitatum bevorzugt gemäßigte Temperaturen zwischen 15°C und 25°C. Er ist frostempfindlich, daher wird empfohlen, ihn erst ab dem Frühjahr zu kultivieren.
Die Bewässerung sollte regelmäßig, aber mäßig erfolgen, wobei die Bodenoberfläche zwischen den Wassergaben leicht antrocknen sollte. Vermeiden Sie übermäßiges Gießen. An heißen Tagen sollten Sie die Gießfrequenz erhöhen, um den Boden frisch zu halten.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Auch eine Teilung der Horste kann in Betracht gezogen werden.
Die Hauptschädlinge sind Blattläuse und Weiße Fliegen, die der Pflanze durch das Saugen des Pflanzensaftes schaden können. Sie kann auch anfällig für Mehltau sein, insbesondere unter feuchten Bedingungen mit geringer Luftzirkulation.
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Artikel-Nr.: 1214
Artikel-Nr.: 0043
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