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Die Teufelshorn oder lateinisch Proboscidea louisianica ist eine kriechende Pflanze aus der Familie der Gemsenhorngewächse (Martyniaceae). Sie ist nicht mit der Gattung Martynia zu verwechseln, die völlig andere Früchte hervorbringt. Sie ist im Südwesten der USA, in Mexiko und in Nordamerika heimisch. Es handelt sich um eine einjährige krautige Pflanze, die eine Länge von etwa 80 Zentimetern erreicht.
Ihre rosa Blüte erscheint in Form von Trauben mit trompetenförmigen Blüten. Die Blütezeit liegt im Sommer und verleiht der Landschaft einen spektakulären Akzent.
Die Samen der Teufelshorn sind weiß und leicht porös. Die Blätter sind mit Drüsenhaaren bedeckt, die winzige Öltröpfchen absondern, wodurch sie sich ölig anfühlen. Dieses Öl dient in der Regel dazu, Insekten zu fangen. Aus diesem Grund wird sie zur Familie der seltenen fleischfressenden (karnivoren) Pflanzen gezählt.
Ihre Frucht ist in Wirklichkeit eine Schote, die eine Länge von 15 bis 25 Zentimetern erreichen kann. Bei Reife teilt sich diese Schote in zwei Teile, von denen jeder in einer Art Haken oder Kralle endet – daher rührt der Name „Teufelshorn“. Diese Krallen sind starr und können recht scharf sein, wodurch sie sich leicht an Tieren oder Kleidung festsetzen können, was die Verbreitung der Samen erleichtert.
Zierpflanze: Ihre einzigartigen trompetenförmigen Blüten machen sie zu einer sehr dekorativen Pflanze. Besonders in Gärten oder Landschaften mit trockenem Klima kommen ihre ornamentalen Eigenschaften zur Geltung.
Traditionelle Medizin: Einige Gemeinschaften nutzen sie für traditionelle Heilmittel. Wurzeln und Blätter können in Dekokten (Abkochungen) oder Aufgüssen verwendet werden. Nicht ohne ärztlichen Rat für medizinische Zwecke verwenden.
Handwerk: Die Früchte werden für Tischdekorationen, aber auch in der Korbflechterei verwendet.
An aride (trockene) Umgebungen gewöhnt, bevorzugt sie ein sehr gut durchlässiges Substrat, das oft aus sandigen bis lehmigen Böden besteht. Diese Bodenart fördert das Wachstum, da sie eine gute Belüftung der Wurzeln ermöglicht und dennoch die notwendige Feuchtigkeit speichert.
Diese Pflanze liebt sehr sonnige Standorte. Sie entwickelt sich am besten in Bereichen, in denen sie täglich mehrere Stunden direktes Licht erhält. Halbschatten kann ebenfalls geeignet sein, aber unzureichendes Licht könnte das Wachstum, die Blüte und vor allem die Fruchtbildung beeinträchtigen.
Proboscidea gedeiht bei sehr hohen Temperaturen, wie sie im Süden der USA üblich sind. Sie entwickelt sich sehr gut bei Temperaturen zwischen 25 und 35 °C. Sie ist jedoch nicht winterhart und reagiert sehr empfindlich auf Frost.
Bei der Pflanzung sollte die Bewässerung mäßig sein. Danach ist es wichtig, den Boden zwischen zwei Wassergaben vollständig austrocknen zu lassen, um das Risiko von Wurzelfäule zu vermeiden.
Sie kann von verschiedenen Schädlingen befallen werden, insbesondere von Insekten wie Blattläusen und Thripsen, die sich von ihrem Saft ernähren. Auch Pflanzenfresser wie Kaninchen können an den Blättern knabbern. Pilzerkrankungen können die Gesundheit der Pflanze beeinträchtigen, wenn sie unter zu feuchten Bedingungen kultiviert wird.
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