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Artikel-Nr.: 0157
Die Rote-Banane, auch Blut-Banane oder Red Tiger genannt, ist eine Bananenart aus der Familie der Bananengewächse (Musaceae). Man findet sie natürlich in Asien, insbesondere in Indonesien. Je nach Standort variiert ihre Größe zwischen 3 und 4 Metern Höhe.
Sie besitzt große, ovale und lanzettliche Blätter, die wie bei klassischen Bananenstauden bis zu 1 Meter lang werden können. Ihre Blätter zeichnen sich durch ihre markanten Streifen aus ein Muster aus dunkelgrünen und purpurroten Bändern, das ihnen ein außergewöhnliches dekoratives Aussehen verleiht.
Die Pflanze bildet einen rispenförmigen Blütenstand, der aus zahlreichen Blüten besteht. Die weißen Blüten erscheinen in großen Büscheln und sind von farbigen, purpurroten Hochblättern umgeben, was das exotische Erscheinungsbild zusätzlich betont.
Ihre Früchte sind längliche Bananen von mittlerer Größe, deren Schale bei Reife leicht purpurfarben ist. Ihr Fruchtfleisch ist weich und süß.
Die Samen der Blut-Banane von Musa zebrina sind klein, braun oder schwarz und im Inneren der Frucht sichtbar.
Musa zebrina gedeiht sehr gut in einer reichen, gut durchlässigen und vor allem sehr fruchtbaren Erde. Eine Mischung aus Gartenerde, die mit Kompost oder Humus angereichert ist, ist ideal für ein kräftiges Wachstum.
Sie liebt einen Standort in der vollen Sonne oder im Halbschatten. Reichlich Sonnenlicht fördert die Ausfärbung der Blätter und ein optimales Wachstum.
Da sie aus tropischen Regionen stammt, bevorzugt sie warme Temperaturen, in der Regel über 15 °C. In kühlerem Klima muss sie vor Kälte geschützt oder im Haus bzw. Gewächshaus kultiviert werden, da sie nicht winterhart ist.
Diese Bananenstaude benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders während der aktiven Wachstumsphase und in den ersten Wochen nach der Pflanzung. Der Boden sollte feucht gehalten werden, ohne jedoch staunass zu sein. Auch die Luftfeuchtigkeit trägt maßgeblich zu ihrem Wohlbefinden bei.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat, aber auch durch die Teilung der Rhizome. Durch Teilung können neue Pflanzen gewonnen werden, indem reife Rhizome getrennt werden. Wie alle Bananenstauden lässt sie sich leider nicht durch Stecklinge vermehren.
Die Hauptschädlinge sind Blattläuse, Wollläuse und gelegentlich Spinnmilben. Eine regelmäßige Kontrolle ist ratsam, um Befall vorzubeugen, der die Pflanze schwächen und ihre Entwicklung beeinträchtigen könnte.
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