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Der Regenbogen-Eukalyptus, lateinisch Eucalyptus deglupta genannt, ist ein nicht winterharter Baum aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Dieser sehr originelle, schnell wachsende Baum stammt ursprünglich von der Insel Mindanao auf den Philippinen, ist aber auch in Französisch-Polynesien, Neuguinea, Neubritannien, Seram und Sulawesi zu finden. Er erreicht eine Höhe zwischen 7 und 15 Metern.
Die Besonderheit des Regenbogen-Eukalyptus liegt darin, dass er permanent seine glatte Rinde verliert, die sich in Streifen ablöst. Darunter verändert der Stamm schrittweise seine Farbe: Zuerst ist er blassgrün, dann dunkelt er nach, wird bläulich bis violett, dann orange und schließlich braun. Dies erklärt seinen Namen „Regenbogenbaum“.
Die Samen des Regenbogen-Eukalyptus sind braun und haben die Form eines winzigen Wassertropfens. Sie sind mikroskopisch klein und messen nur etwa einen Millimeter in der Länge. Der Baum bringt kleine weiße Blüten hervor, die in Trauben angeordnet sind.
Ein Zierbaum mit einem einzigartigen bunt gefärbten Stamm
Der Regenbogen-Eukalyptus ist berühmt für seine farbwechselnde Rinde, die Nuancen von Blau, Violett und Orange zeigt.
Das Pflanzen dieses exotischen Baumes schafft einen spektakulären und natürlichen Blickfang in jeder tropisch inspirierten Landschaftsgestaltung.
Rasches Wachstum von Eucalyptus deglupta
Dank seines schnellen Wachstums ermöglicht dieser Eukalyptus den Aufbau einer dichten Baumkrone in Rekordzeit, um optimalen Sichtschutz zu bieten.
Ökologischer Nutzen und nachhaltige Wiederaufforstung
Neben seiner Schönheit spielt er eine Schlüsselrolle für die Artenvielfalt und die Bindung von atmosphärischem CO2.
Er ist eine bevorzugte Baumart für die Wiederaufforstung in Feuchtgebieten und verbindet ökologische Robustheit mit einer faszinierenden Ästhetik für einen umweltbewussten Garten.
Er benötigt ein sehr gut durchlässiges Substrat, das reich an organischer Substanz ist. Bei einer Topfkultur ist eine gute Drainage am Boden des Gefäßes unerlässlich.
Diese Sorte benötigt sehr viel Licht; es ist am besten, sie nach Möglichkeit in der vollen Sonne zu platzieren.
Aufgrund seiner exotischen Herkunft ist er kaum winterhart und muss an einem Ort kultiviert werden, an dem die Temperatur zwischen 15 und 30 °C liegt. Seine Winterhärtezone beträgt 10 bis 11, was bedeutet, dass er nur Mindesttemperaturen von etwa 1 bis 4 °C überlebt.
Dieser Baum benötigt im Sommer häufige Wassergaben; bei einer Topfkultur ist es notwendig, alle zwei Tage zu gießen. Im Winter sollte auf zusätzliche Wassergaben verzichtet werden, da die Gefahr von Wurzelfäule in dieser Zeit sehr hoch ist.
Es gibt zwei Arten der Vermehrung: Entweder durch Stecklinge (dabei werden 15 cm lange Zweige unter gespannter Luft/hoher Luftfeuchtigkeit bewurzelt) oder durch Aussaat.
Dieser Artikel wurde am 09.07.2026 von Julien verfasst und aktualisiert.
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