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Paris quadrifolia EINBEERE (10 samen)

0320

VIERBLÄTTRIGE EINBEERE samen

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Beschreibung

Die Einbeere, auch Vierblättrige Einbeere oder lateinisch Paris quadrifolia genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Germergewächse (ehemals Liliengewächse). Es handelt sich um eine kleine, vierblättrige, krautige und ausdauernde Sorte, die etwa 20 cm hoch wird. Aufgrund ihrer Giftigkeit wird sie im Volksmund manchmal auch als „Wolfsbeere“ oder „Sternkraut“ bezeichnet. Sie ist eine Waldart, die in kühlen Unterhölzern auf kalkhaltigen Böden vorkommt. Ihre Ausbreitungsfähigkeit ist sehr begrenzt, da sie sich hauptsächlich über Rhizome vermehrt, deren jährliches Wachstum nur wenige Zentimeter beträgt. Die natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit ihrer Samen wird auf nur 20 bis 30 cm pro Jahr geschätzt. Zudem ist sie immer seltener zu finden, was sie zu einer wertvollen Rarität macht.

Ihr Laub ist in seiner Anordnung einzigartig. Ein einzelner zentraler Stängel trägt einen Quirl, der aus vier Blättern besteht. Diese Blätter sind sitzend (ungestielt), oval geformt und haben deutlich sichtbare Nerven. Sie sind horizontal kreuzförmig an der Spitze des Stängels angeordnet und bilden ein mattgrünes Blätterplateau, das die einzelne zentrale Blüte hervorhebt.

Die Blüte steht einzeln auf einem kurzen Stiel in der Mitte des Blattquirls. Sie wirkt sehr architektonisch, ist gelbgrün gefärbt und besitzt keine farbigen Blütenblätter, um Insekten anzulocken.

Ihre Frucht ist eine einzelne, kugelige und fleischige Beere, die nach der Blüte im Zentrum der Blätter thront. Bei Reife nimmt sie einen blauschwarzen Farbton an und ist von einem Reif überzogen, der ihr ein samtiges Aussehen verleiht. Obwohl sie optisch einer großen Heidelbeere ähnelt, ist diese Beere für den Menschen giftig.

Die Samen der Einbeere sind braun und besitzen eine fleischige Hülle, den sogenannten Arillus, der ihre Verbreitung erleichtert

- Eigenschaften:

Sie zeichnet sich durch ihre fast perfekte geometrische Silhouette aus. Es ist eine seltene Pflanze mit mystischer Ausstrahlung, ideal für botanische Gärten oder Sammlergärten. Sie wird wie eine typische Waldpflanze kultiviert; sie eignet sich für schattige Beete oder als Unterpflanzung unter großen Bäumen. Zudem kann sie als ästhetischer Bodendecker dienen.

Es handelt sich um eine historische Heilpflanze. Früher in der antiken Phytotherapie wegen ihrer krampflösenden Wirkung geschätzt, wird sie heute aufgrund ihrer hohen Toxizität ausschließlich als Zierpflanze kultiviert. Nicht zum Verzehr geeignet.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die günstigste Zeit für die Aussaat der Einbeere ist von Anfang März bis Ende April.
  • Stratifizieren Sie die Samen 2 bis 4 Wochen lang vor der Aussaat.
  • Bereiten Sie eine Saatschale mit einem an organischer Substanz reichen Substrat vor.
  • Vergraben Sie die Samen nur wenige Millimeter tief im Substrat.
  • Bewässern Sie die Kultur vorsichtig.
  • Stellen Sie die Schale bei einer Temperatur von 15 bis 25 °C auf und halten Sie das Substrat stets feucht.
  • Die Keimung kann 1 bis 3 Monate nach der Aussaat dauern.

- Bodenart / Substrat:

Die Einbeere benötigt einen typischen Waldboden: humusreich, frisch und tiefgründig. Sie gedeiht besonders gut auf kalkhaltigen oder alkalischen Böden, toleriert aber auch leichte Säure. Das Substrat muss locker bleiben und darf niemals verdichtet sein, damit sich das Rhizom ungehindert entwickeln kann.

- Standort / Licht:

Es ist eine Schatten- oder Halbschattenpflanze. In ihrer natürlichen Umgebung wächst sie unter dem Blätterdach von Laubbäumen. Sie meidet direktes Sonnenlicht, welches das empfindliche Laub schnell verbrennt. Ein gefiltertes Licht unter Bäumen ist für ihr Überleben unerlässlich.

- Temperaturen / Winterhärte:

Paris quadrifolia ist eine extrem winterharte Pflanze, die Temperaturen unter -20 °C standhält. Sie ist perfekt an die gemäßigten und kalten Klimazonen Europas und Asiens angepasst. Ihr Zyklus orientiert sich an den Jahreszeiten: Die oberirdischen Teile verschwinden im Winter vollständig, während das Rhizom im Boden in die Ruhephase geht.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Der Feuchtigkeitsbedarf ist konstant. Der Boden muss während der gesamten Vegetationsperiode frisch bleiben. Sie verträgt absolut keine längere Trockenheit. Eine Mulchschicht aus totem Laub ist oft notwendig, um eine stabile Feuchtigkeit am Boden zu halten.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder natürlich durch das langsame Wachstum ihres kriechenden Rhizoms, das mit der Zeit kleine Kolonien bildet.

- Schädlinge / Krankheiten:

Wegen ihrer Giftigkeit wird die Pflanze kaum von Parasiten angegriffen. Schnecken können jedoch im Frühjahr Appetit auf die jungen Triebe haben. Ein Zuviel an Sonne in Kombination mit Wassermangel kann zu vertrockneten Blatträndern führen.

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