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Baumartige sensitive pflanze
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Mimosa quadrivalvis BAUMARTIGE SENSITIVE PFLANZE (10 samen)

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BAUMARTIGE SENSITIVE PFLANZE samen

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Beschreibung

Die Baumartige sensitive pflanze, wissenschaftlich Mimosa quadrivalvis genannt, ist ein Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), der eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Es handelt sich um eine einjährige oder kurzlebige ausdauernde Pflanze. Die Art stammt ursprünglich aus Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik und wächst bevorzugt an Waldrändern sowie auf feuchten Wiesen.

Die Stängel sind das auffälligste Merkmal dieser Pflanze. Sie weisen einen deutlich quadrangularischen (quadratischen) Querschnitt mit vier stark ausgeprägten, hervorstehenden Kanten auf. An der Basis sind sie verholzend und entlang der Kanten mit kleinen, zurückgebogenen Dornen besetzt.

Das Laub besteht aus wechselständigen, doppelt gefiederten und sehr fein eingeschnittenen Blättern. Jedes Blatt ist etwa 10 cm lang und in mehrere Fiederpaare unterteilt, die wiederum aus zahlreichen kleinen, länglichen und dicht beieinander liegenden Blättchen bestehen. Wie viele Mimosenarten besitzen die Blättchen eine taktile oder nyktinastische Sensibilität: Sie falten sich bei Berührung oder Dunkelheit leicht zusammen.

Die Blüten sind in kleinen Blütenständen gruppiert und bilden cremeweiße oder sehr blassrosa Pompoms. Diese kugeligen Köpfchen sitzen auf feinen Stielen, die aus den Blattachseln entspringen. Die Frucht ist eine flache, längliche Hülse, deren Rand mit Borsten oder kleinen Stacheln besetzt ist.

Die Samen der Baumartige sensitive pflanze sind oval und braun, mit einer harten, glänzenden Samenschale von brauner oder schwärzlicher Farbe. Ihre enorme Härte ermöglicht es ihnen, ihre Keimfähigkeit im Boden über einen langen Zeitraum zu bewahren.

- Besonderheiten und Verwendung:

Als wahre Kuriosität der Natur vereint diese Pflanze ein sehr dekoratives Aussehen mit einem spielerischen Aspekt. Wie andere Sinnpflanzen faltet sie ihr Laub bei der kleinsten Berührung oder Hitze zusammen – ein wirksamer Verteidigungsmechanismus.

Sie ist ein Objekt der Faszination für Kinder und Botanikbegeisterte gleichermaßen. Mit ihrer üppigen Blüte und den dekorativen Pompom-Blüten eignet sie sich ideal für exotische Gärten, Beete, Terrassen oder die Haltung im Topf.

In mildem Klima ist sie recht widerstandsfähig (bis zu -5°C). In Innenräumen oder im Wintergarten behält sie ihr zartes Laub das ganze Jahr über. Sie ist perfekt geeignet, um junge Menschen an die Sensibilität der Pflanzenwelt heranzuführen.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat von Mimosa quadrivalvis ist von Juni bis Ende Juli.
  • Weichen Sie die Samen für 12 Stunden in lauwarmem Wasser ein.
  • Säen Sie sie in eine Schale mit Aussaaterde und bedecken Sie sie mit 2 bis 3 Millimetern Substrat.
  • Drücken Sie die Erde leicht an und bewässern Sie die Aussaat vorsichtig.
  • Stellen Sie die Töpfe in ein Gewächshaus bei einer Temperatur von ca. 30 °C.
  • Die Keimung beginnt in der Regel nach 3 bis 5 Wochen.
  • Sobald sie gekeimt sind, sollten die Pflanzen in 20-cm-Töpfe oder in milden Regionen direkt ins Freiland umgepflanzt werden.

- Substrat / Bodentyp:

Diese Pflanze bevorzugt einen leichten, gut durchlässigen und eher sandigen oder steinigen Boden. Sie passt sich an karge Böden an, schätzt jedoch gut zersetztes organisches Material. Im Topf ist eine Mischung aus 80 % Lauberde und 20 % Flusssand ideal.

- Standort / Besonnung:

Mimosa quadrivalvis benötigt einen vollsonnigen Standort, damit die Stängel stabil werden und die Blüte üppig ausfällt. Unzureichendes Licht führt zu vergeilten (zu langen und schwachen) Stängeln und schwächt die charakteristischen viereckigen Kanten.

- Temperatur / Winterhärte:

Dies ist eine tropische bis subtropische Pflanze, die Dauerfrost nicht verträgt. Ihre Winterhärte ist begrenzt; die Pflanze zeigt Stresssymptome, sobald die Temperaturen unter 10 °C fallen. In gemäßigten Zonen muss sie im warmen Gewächshaus oder an einem hellen Ort im Haus überwintert werden.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Während der Wachstumsphase muss regelmäßig gegossen werden, wobei das Substrat an der Oberfläche zwischen den Wassergaben leicht antrocknen sollte. Langanhaltender Wassermangel führt zum Vergilben und Abfallen der Blätter. Im Winter sollte die Bewässerung drastisch reduziert werden.

- Vermehrung:

Die gängigste Methode ist die Aussaat im Frühjahr. Stecklinge von halbverholzten Trieben sind im Sommer unter einer Glasglocke oder in feuchter Atmosphäre möglich, wobei die Erfolgsquote variieren kann.

- Schädlinge / Krankheiten:

Junge Triebe können von Blattläusen befallen werden, während Wollläuse sich oft in den Blattachseln oder entlang der kantigen Stängel ansiedeln. Zu viel Feuchtigkeit, besonders in der Ruhephase, kann Wurzelfäule begünstigen.

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