Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Das Korallenbäumchen, auch Jerusalemskirsche oder Korallenstrauch genannt (Solanum pseudocapsicum), ist eine kleine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie stammt aus tropischen und subtropischen Regionen und ist häufig in Kolumbien, Peru und anderen Ländern dieser Region zu finden.
Seine Blätter sind oval bis lanzettlich und messen 3 bis 10 cm in der Länge. Sie sind glänzend grün, manchmal mit einem leichten bläulichen (glauken) Schimmer, und haben eine leicht wachsartige Textur.
Die Stängel sind robust, aufrecht und können eine Höhe von 30 bis 60 cm erreichen. Sie sind grün, können aber bei intensiven Lichtverhältnissen auch violette Töne aufweisen. Die Stängel sind stark verzweigt, was zur buschigen Form der Pflanze beiträgt.
Die Blüten erscheinen im Sommer; sie sind weiß mit gelben Staubbeuteln. Die Pflanze bringt runde, beerenartige Früchte hervor, die bei der Reife leuchtend orange werden.
Es wird weltweit kultiviert, hauptsächlich als Zimmerpflanze, ist aber auch in Gärten im Freien zu finden. In tropischen Klimazonen wird es wegen seiner farbenfrohen Früchte geschätzt.
Man sollte jedoch unbedingt davon absehen, die Früchte zu probieren, da sie giftig sind. Sie können Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen verursachen. Halten Sie sie unbedingt außer Reichweite von Kindern und Haustieren. Als Zimmerpflanze kann das Korallenbäumchen einen Raum leicht verschönern und ist eine gute Wahl für eine originelle Innendekoration.
Der Boden sollte leicht sauer bis neutral sein. Es ist wichtig, zu kompakte oder wassergesättigte Böden zu vermeiden, da dies zu Wurzelfäule führen kann.
Diese Pflanze liebt Licht; sie gedeiht an hellen Standorten mit mindestens 4 bis 6 Stunden direktem Licht pro Tag. Eine angemessene Sonneneinstrahlung fördert die Blüte und die Entwicklung der Früchte.
Es ist eine regelmäßige Bewässerung erforderlich, aber es ist wichtig, die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen zu lassen. Staunässe kann Pilzkrankheiten und Wurzelprobleme verursachen.
Schneiden Sie gesunde Stängel von 10 bis 15 cm Länge ab und achten Sie darauf, dass sie einige Blätter haben. Entfernen Sie die unteren Blätter, um Fäulnis zu vermeiden. Stecken Sie die Stecklinge in eine Mischung aus Erde und Sand und gießen Sie sie leicht an.
Die Pflanze kann von verschiedenen Schädlingen wie Blattläusen, Schildläusen und Spinnmilben befallen werden. Was Krankheiten betrifft, so kann sie von Echtem Mehltau betroffen sein – einer Pilzerkrankung, die sich durch einen weißen Belag auf den Blättern äußert.
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Artikel-Nr.: 1197
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