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Rau-Ram, auch bekannt als Vietnamesischer Koriander, Vietnamesische Minze (lateinisch Persicaria odorata oder Polygonum odoratum), ist eine schnellwüchsige, mehrjährige krautige Gewürzpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Diese exotische, kriechend wachsende Sorte stammt ursprünglich aus Asien, insbesondere aus China, und ist in Thailand und Vietnam weit verbreitet. Ihr Geschmack wird oft als eine einzigartige Mischung aus Koriander, Minze und einer pikanten, pfeffrigen Note beschrieben.
Die Blätter sind in der Regel oval bis lanzettlich, 5 bis 10 cm lang, dunkelgrün sowie glatt und glänzend. Oft weisen sie in der Mitte eine dunkle, V-förmige Markierung auf. Die Blattränder können leicht gewellt sein und verströmen beim Zerreiben einen angenehmen Duft mit Zitrusnoten.
Die Blüten sind klein, weiß bis blassrosa und erscheinen im Spätsommer in Rispen.
Die Samen des Rau-Ram sind klein und braun.
Kulinarisch: Die Blätter werden als Küchenkraut in verschiedenen Gerichten verwendet. Sie verleihen Salaten, Suppen (wie der berühmten Laksa) und Wok-Gerichten ein frisches, leicht minziges Aroma.
Traditionelle Medizin: In einigen Kulturen wird die Pflanze wegen ihrer antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt, unter anderem zur Linderung von Verdauungsbeschwerden. Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Aufgüsse: Die Blätter können für Tees verwendet werden, um von ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften zu profitieren.
Persicaria odorata benötigt eine fruchtbare, frische (feuchte) und gut belüftete Erde. Achten Sie auf eine gute Drainage am Topfboden, um Staunässe zu vermeiden, auch wenn die Pflanze Feuchtigkeit liebt.
Rau-Ram benötigt viel Feuchtigkeit. Gießen Sie im Sommer regelmäßig; je mehr Wasser die Pflanze erhält, desto schneller wächst sie. Im Winter sollte die Bewässerung reduziert werden, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Die Vietnamesische Minze benötigt wenig Licht. Sie gedeiht hervorragend an schattigen und feuchten Plätzen. Bei künstlicher Beleuchtung sind Leuchtstoffröhren oder spezielle Gartenbau-LEDs ideal.
Die Pflanze wächst optimal bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Darunter verlangsamt sich das Wachstum deutlich. Sie ist frostempfindlich (nicht winterhart) und muss vor dem ersten Frost ins Haus geholt werden.
Die Vermehrung erfolgt über Samen oder sehr einfach über Stecklinge. Schneiden Sie dazu gesunde Triebe (10 bis 15 cm lang) ab und lassen Sie diese in Wasser oder feuchter Anzuchterde an einem warmen, hellen Ort Wurzeln schlagen.
Pilzerkrankungen: Echter Mehltau oder Falscher Mehltau können auftreten (weißer Belag auf den Blättern).
Schädlinge: Blattläuse, Thripse und Milben können die Pflanze befallen, den Saft saugen und so zu Verformungen der Blätter führen.
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