Artikel-Nr.: 1232
Kenaf, auch oder Dekkan-Hanf genannt, ist eine schnellwüchsige, ausdauernde und dornige krautige Pflanze. Sie erreicht eine Höhe von etwa 2 Metern und gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie stammt ursprünglich aus Südostasien, Zentralamerika und den tropischen Regionen Afrikas.
Die Blätter dieser Textil-Hibiskusart sind wechselständig, handförmig gelappt, von dunkelgrüner Farbe und haben eine leicht raue Textur. Sie sind im Durchschnitt 10 bis 12 cm lang.
Seine Blüten sind groß und attraktiv, mit Blütenblättern in den Farben Gelb, Creme oder manchmal rötlich. Die Blütezeit findet in der Regel während der warmen Monate statt, wobei die Blüten den ganzen Tag über geöffnet bleiben.
Die Früchte dieser exotischen Pflanze sind längliche Kapseln und enthalten normalerweise mehrere Samen.
Die Kenaf-Samen von Hibiscus cannabinus sind grau, sehr robust, dreieckig geformt und 6 Millimeter lang.
Aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile wird diese Pflanze heutzutage oft als „Pflanze der Zukunft“ bezeichnet. Sie stößt auf großes Interesse.
Der Dekkan-Hanf wird in Ägypten bereits seit über 3000 Jahren kultiviert. Er wird hauptsächlich wegen seiner Fasern angebaut, die aus den Stängeln gewonnen werden (ähnlich wie beim gewöhnlichen Hanf). Diese sind lang, widerstandsfähig und ideal für die Herstellung von Seilen und Jutesäcken.
Das Öl der Pflanze wird zudem für Kosmetika sowie als industrielles Schmiermittel verwendet.
Er wächst in einem gut durchlässigen Substrat, das reich an organischer Substanz, aber auch an Mineralien ist. Die Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Mist bei der Pflanzung kann die Bodenfruchtbarkeit und somit das Wachstum der Pflanze verbessern.
Diese Textilhanf-Varietät benötigt einen Standort in voller Sonne, um ihr volles Wachstumspotenzial auszuschöpfen. Sie kann in warmen Regionen im Freien oder in kühleren Klimazonen im Gewächshaus kultiviert werden.
Kenaf wächst sehr gut bei Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Er verträgt etwas höhere Temperaturen, aber Frost kann fatal sein. Es wird empfohlen, diese kälteempfindliche Pflanze erst nach dem letzten Winterfrost auszupflanzen. Die USDA-Winterhärtezone ist 10.
Hibiscus cannabinus benötigt eine konstante Wasserzufuhr, besonders während der aktiven Wachstumsphasen. Eine regelmäßige Bewässerung alle zwei Tage ist unerlässlich.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Pflanze effektiv zu vermehren: Entweder durch Aussaat oder durch Stecklinge, die im Sommer von 15 cm langen Zweigen geschnitten werden.
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