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Das Edelweiß oder Alpen-Edelweiß genannt, ist eine seltene, langsam wachsende, mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Diese wunderschöne, mythische Alpenpflanze wird 20 bis 30 cm hoch und wächst wild auf kalkreichen Weiden in einer Höhe zwischen 1800 und 3000 Metern in den Alpen.
In der freien Natur steht sie unter Naturschutz; das Pflücken ist in den Hautes-Alpes strengstens verboten. Sie lässt sich jedoch leicht im Flachland an einem halbschattigen Standort mit frischem Boden akklimatisieren.
Die Edelweißsamen von Leontopodium alpinum sind schwarz, länglich und fein; sie sind nur einen Millimeter lang. Sie werden 2 bis 3 Wochen nach Beginn der Blüte geerntet.
Die Blüten sind klein, haben einen Durchmesser von etwa 3 cm, sind sternförmig und von weißer Farbe. Diese Sorte besitzt silbrige und samtige Blätter. In den Bergen bilden sie eine kompakte Rosette. Ihre ovale Form und die seidigen Haare schützen die Pflanze vor kalten Winden.
Als symbolträchtige Blume der französischen und Schweizer Alpen wird sie aufgrund ihrer entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften sowohl in der Kosmetik als auch in der Phytotherapie verwendet. Man kann daraus auch Aufgüsse zubereiten, um Atembeschwerden zu lindern.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
In Tirol und im gesamten Alpenraum ist sie das Symbol für Reinheit und Liebe. Es war Tradition, dass der Verlobte seiner Braut am Hochzeitstag einen Strauß dieser Blumen schenkte.
Die ideale Bodenart für die Kultur ist ein sehr leichtes, mineralisches Substrat, das reich an organischer Substanz ist, möglichst mit einem leicht sauren pH-Wert. Der Boden sollte frisch bleiben können.
Die Pflanze wächst an einem sonnigen Standort. Je mehr Sonne sie bekommt, desto spektakulärer wird die Blüte ausfallen.
Hitzewellen im Sommer verträgt sie überhaupt nicht. Sie fühlt sich wohl, wenn die Temperaturen zwischen 5 und 20 °C schwanken. Ihre Winterhärte ist ausgezeichnet; ihre USDA-Zone ist 4, was bedeutet, dass sie sehr kalte Wintertemperaturen von bis zu -34 °C vertragen kann.
Es wird empfohlen, sie mäßig zu gießen, etwa ein- bis zweimal pro Woche während der heißesten Sommermonate. In den kühleren Monaten kann das Gießen auf einmal alle zwei Wochen reduziert werden.
Die einfachste Art der Vermehrung ist die Aussaat der Samen sowie die Teilung der Horste, indem die Wurzeln der Pflanze getrennt werden, um neue Setzlinge zu gewinnen.
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