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Die Kaffeekassie, auch Senna occidentalis, ist ein Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Es ist ein kleiner Baum, der eine Höhe von bis zu 1,5 Metern erreichen kann und ein recht schnelles Wachstum aufweist. Sie stammt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Regionen Afrikas sowie Mittel- und Südamerikas. Man findet sie häufig auf offenen Flächen, Weiden und kultiviertem Land.
Ihre Blätter bestehen aus mehreren Fiederblättchen, meist 4 bis 8 Paare, die oval und leicht zugespitzt sind. Sie sind von einem leuchtenden Grün, was der Pflanze ein schönes Aussehen verleiht. Die Blättchen sind gegenständig an den Stielen angeordnet und erzeugen ein dichtes, üppiges Erscheinungsbild. Die Blütezeit ist ein faszinierendes Schauspiel.
Die Blüten erscheinen meist in Trauben und sind von leuchtend gelber Farbe, was der Pflanze eine fröhliche Ausstrahlung verleiht. Jede Blüte misst etwa 2 bis 5 cm im Durchmesser und weist die typische Form einer Schmetterlingsblüte mit zarten Blütenblättern auf. Die Blütezeit erstreckt sich in der Regel vom Sommer bis zum Herbst.
Die Samen der Senna occidentalis sind oval, dunkelbraun bis schwarz gefärbt und etwa 1 bis 2 Zentimeter lang. Ihre Oberfläche ist glatt und glänzend.
Dieser Strauch besitzt mehrere medizinische Eigenschaften, aber Vorsicht: Einige Teile der Pflanze können giftig sein.
In der traditionellen Medizin, insbesondere in Afrika und Asien, werden die Blätter und Wurzeln zur Behandlung zahlreicher Infektionen verwendet.
Die Blätter werden auch für Abkochungen (Dekokte) oder als Umschläge genutzt. Der Blütenaufguss wird wegen seiner wohltuenden Wirkung auf den Organismus geschätzt.
Die Samen dienen nach dem Rösten als Kaffeeersatz (die giftigen Bestandteile werden durch die Hitze beim Rösten zerstört). Die Pflanze enthält jedoch weder Koffein noch andere anregende Substanzen.
Der Boden sollte gut durchlässig, fruchtbar und reich an organischer Substanz sein. Die Pflanze gedeiht auf lehmigen, sandigen oder schluffigen Böden, aber es ist wichtig, zu kompakte oder staunasse Böden zu vermeiden.
Diese Pflanze liebt sehr sonnige Standorte. Ein Platz, an dem sie mindestens 6 Stunden direktes Licht pro Tag erhält, fördert ein optimales Wachstum. Halbschatten wird toleriert, kann aber die Entwicklung verlangsamen.
Es ist eine tropische Pflanze, die bei warmen Temperaturen zwischen 20 und 30 °C gedeiht. Sie ist frostempfindlich und nicht winterhart. Daher muss sie im Winter ins Haus geholt oder in einem milden Klima kultiviert werden.
Sie benötigt regelmäßige Bewässerung, besonders während Trockenperioden und direkt nach der Pflanzung. Der Boden sollte leicht feucht bleiben, ohne jedoch nass zu sein. Eine gute Drainage ist entscheidend, um Wurzelfäule zu verhindern.
Die Vermehrung erfolgt entweder durch Aussaat oder durch Stecklinge während der Sommermonate.
Die Pflanze kann von verschiedenen Schädlingen befallen werden, insbesondere von Blattläusen, Schildläusen und Milben. Es ist wichtig, auf diese Insekten zu achten und bei einem Befall schnell mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren.
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