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Der Zitroneneukalyptus, lateinisch auch Corymbia citriodora genannt, ist ein aromatischer Baum mit einer Höhe von über 30 Metern, der zur Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) gehört. Er stammt ursprünglich aus den tropischen und gemäßigten Regionen Ostaustraliens, gedeiht heute jedoch auch hervorragend im Mittelmeerraum.
Die Rinde ist glatt, weiß bis cremefarben und kann manchmal graue Nuancen aufweisen. Sie löst sich in kleinen Plättchen ab und gibt oft eine hellere Rinde darunter frei.
Seine Blätter sind lang und lanzettlich mit einer Länge zwischen 10 und 20 cm. Sie weisen auf der Oberseite ein dunkles Grün und auf der Unterseite ein blasseres Grün auf. Das Laub verströmt beim Zerreiben einen charakteristischen Zitronenduft, woher auch der Trivialname der Art rührt.
Die Samen des Zitroneneukalyptus sind schwarz, flach, sehr hart und messen im Durchschnitt 2 bis 3 Millimeter pro Seite.
Seine Blätter enthalten eine große Menge an ätherischem Öl, das in der Aromatherapie, in Kosmetikprodukten und zur Herstellung von Lufterfrischern verwendet wird. Sein Öl ist für seine antibakteriellen Eigenschaften bekannt. Es besitzt zudem entspannende und reinigende Wirkungen.
Dank seiner antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften wird das ätherische Öl auch in bestimmten Naturheilmitteln zur Behandlung von Atemwegsinfektionen und Muskelschmerzen eingesetzt.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Zudem ist es eine beliebte Wahl als natürliches Abwehrmittel gegen Mücken und andere Insekten.
Er bevorzugt einen gut durchlässigen sandigen oder lehmigen Boden. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert des Substrats ist ideal für eine erfolgreiche Kultivierung.
Dieser Baum benötigt volle Sonne, um sich optimal entwickeln zu können. Halbschatten kann für Jungpflanzen akzeptabel sein, im ausgewachsenen Zustand ist jedoch direkte Sonneneinstrahlung vorzuziehen.
Diese Sorte mit zitronigen Blättern ist frostempfindlich, verträgt jedoch hohe Temperaturen sehr gut. Idealerweise gedeiht sie in Regionen, in denen die Temperaturen zwischen 20 und 35 °C liegen. Frost kann die jungen Triebe schädigen.
In den ersten Jahren benötigt er regelmäßige Wassergaben, um sein Wurzelsystem zu etablieren. Sobald er gut eingewurzelt ist, ist er recht trockenheitstolerant.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Vermehrung: entweder durch Aussaat oder durch Stecklinge. Hierfür werden im Frühjahr oder Sommer halbverholzte Zweige von 15 cm Länge geschnitten, die unteren Blätter entfernt und diese in ein leichtes, feuchtes Substrat gepflanzt.
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