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Lagochilus inebrians RAUSCHMINZE (5 samen)

0077

TURKESTANMINZE samen

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Beschreibung

Lagochilus inebrians, rauschminze auch Turkestanische Minze genannt, ist eine Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Man findet sie hauptsächlich in den Steppen Zentralasiens. Der Geruch ihres Laubes ist leicht süßlich, sehr angenehm und charakteristisch.

Das Laub besteht aus gegenständigen Blättern, die tief in mehrere schmale und spitze Lappen unterteilt sind. Die Blätter haben eine graugrüne bis olivgrüne Farbe und sind mit feinen, seidigen und sehr duftenden Haaren bedeckt, die ihnen ein leicht samtiges Aussehen verleihen.

Die Blüten sind in dichten Scheinquirlen in den Blattachseln der oberen Blätter angeordnet. Jede Blüte besitzt eine zweilippige, weiße Krone. Der Kelch ist breit, glockenförmig und endet in starren Dornen, die bestehen bleiben und die Blüte schützen.

Im Inneren jeder Frucht befinden sich vier kleine, braune, glatte und eiförmige oder kantige Samen der Turkestanischen Minze. Diese Samen sind darauf ausgelegt, extreme klimatische Bedingungen mit kalten Wintern und heißen Sommern zu überstehen. Sie fallen in der Regel in der Nähe der Mutterpflanze zu Boden. Sie sind eher länglich und messen zwischen 4 und 5 Millimeter in der Länge.

- Eigenschaften:

Dieser Lippenblütler ist wegen seiner dekorativen Eigenschaften, aber auch wegen seiner ethnobotanischen Werte begehrt. Er hat eine lange Tradition in den Kulturen Zentralasiens bei den Völkern der Tadschiken, Tataren, Turkmenen und Usbeken in den Steppen Turkestans. Es ist eine seltene und faszinierende Pflanze, die seit Jahrhunderten von diesen Nomadenstämmen verwendet wird. In der traditionellen Medizin wird diese Sorte aus den trockenen Steppen wegen ihrer positiven Wirkung auf den Organismus geschätzt: beruhigende, blutstillende, sedierende und entzündungshemmende Eigenschaften.
Nicht wegen psychoaktiver oder medizinischer Wirkungen konsumieren; Anbau ausschließlich zur Erhaltung der botanischen Art.

In der traditionellen ethnobotanischen Nutzung wurden die getrockneten Blätter als Aufguss zubereitet, um von ihren Wohltaten zu profitieren. Meist wird diesem Getränk Zucker oder Honig hinzugefügt, um den bitteren Geschmack zu mildern.

Dieser kleine Strauch zeichnet sich durch sein robustes Aussehen aus und bringt wunderschöne, duftende Blüten hervor. Er ist an heißes Klima und Trockenheit angepasst und eignet sich ideal für Steingärten oder die Kultur im Topf.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die beste Zeit für die Aussaat der Rauschminze ist im Mai.
  • Säen Sie die Samen in eine Schale mit feiner Blumenerde, die mit feinem Sand gemischt ist.
  • Bedecken Sie sie mit 1 bis 2 Millimetern Substrat und gießen Sie vorsichtig mit einem kleinen Handsprüher.
  • Stellen Sie die Schale schließlich an einen warmen Ort mit einer Temperatur von mindestens 25 °C.
  • Die Samen keimen in der Regel nach 3 bis 4 Wochen.

- Erde und Substrat:

Das Substrat muss zwingend sehr durchlässig und eher nährstoffarm sein, um die steinigen Böden der zentralasiatischen Steppen nachzuahmen. Eine Mischung aus einem großen Anteil grobem Sand (60 %), Kies (30 %) und einem kleinen Anteil Gartenerde (10-20 %) ist perfekt geeignet. Diese Pflanze fürchtet stehende Feuchtigkeit an den Wurzeln mehr als alles andere, weshalb die Verwendung von herkömmlicher Blumenerde, die zu reichhaltig oder zu wasserspeichernd ist, absolut untersagt ist.

- Standort und Sonneneinstrahlung:

Der Standort sollte so sonnig wie möglich sein, um den natürlichen Bedürfnissen der Pflanze gerecht zu werden. Eine direkte und intensive Lichteinstrahlung von 8 Stunden pro Tag ist unerlässlich, um eine robuste Entwicklung und eine gesunde Blüte zu gewährleisten. Im Innenbereich oder im Gewächshaus benötigt sie einen lichtdurchfluteten Platz.

- Temperaturen und Winterhärte:

Diese Pflanze zeigt eine erstaunliche Frosthärte und kann deutlich zweistellige Minusgrade vertragen, sofern der Boden vollkommen trocken bleibt. Da sie aus Regionen mit extremen Temperaturunterschieden stammt, toleriert sie sowohl Winterfröste als auch die glühende Hitze des Sommers.

- Bewässerung und Wasserbedarf:

Die Wassergaben müssen extrem moderat und gelegentlich bleiben, selbst während der Wachstumsphase im Frühjahr. Es ist entscheidend, das Substrat zwischen zwei Bewässerungen bis in die Tiefe vollständig austrocknen zu lassen, um jegliches Risiko von Fäulnis zu vermeiden. Sobald die Pflanze in die Ruhephase geht oder die Temperaturen abkühlen, sollte das Gießen fast vollständig eingestellt werden.

- Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Obwohl weniger häufig, kann eine Teilung der Horste bei älteren, gut etablierten Pflanzen versucht werden; dieser Vorgang bleibt jedoch aufgrund der Empfindlichkeit des Wurzelsystems schwierig.

- Schädlinge und Krankheiten:

Der Hauptfeind dieser Pflanze bleibt überschüssiges Wasser, das Pilzkrankheiten und eine rasante Fäulnis des Wurzelhalses und der Wurzeln begünstigt. Was Insekten betrifft, kann sie gelegentlich Spinnmilben anziehen, wenn die Luft in Innenräumen extrem trocken ist.

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