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Artikel-Nr.: 0157
Die Ringelblume, lateinisch auch Calendula officinalis genannt, ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie erreicht eine Höhe zwischen 25 und 40 cm und zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus. Ihr Ursprung liegt im Mittelmeerraum in Europa, aber sie wird heute in vielen Regionen der Welt kultiviert.
Sie besitzt grünes Laub, das aus lanzettlichen und nicht gezahnten Blättern besteht. Diese Blätter sind in Grundrosetten oder entlang der Stängel angeordnet und mit einem leichten Flaum bedeckt, der ihnen eine weiche Textur verleiht.
Ihre spektakuläre und farbenfrohe Blütezeit beginnt im Mai und reicht bis Oktober. Die oft leuchtend orangefarbenen oder goldgelben Blüten sind in einzelstehenden Köpfchen angeordnet, die einen Durchmesser von 5 bis 10 cm haben. Jede Blüte besteht aus zahlreichen zungenförmigen Blütenblättern, die kranzförmig um ein zentrales Herz aus Röhrenblüten angeordnet sind.
Die Früchte sind Achänen – kleine Trockenfrüchte, die einen einzigen Samen enthalten. Bei der Reife sind sie bräunlich gefärbt und weisen eine raue Oberfläche auf, was ihre Verbreitung durch den Wind oder durch Tiere erleichtert. Die Achänen sind oft kranzförmig um das Blütenköpfchen gruppiert und werden zur Vermehrung der Pflanze geerntet.
Die Samen der Ringelblume sind C-förmig gekrümmt und haben kleine Stacheln über der Hauptader, was ihnen das Aussehen kleiner Maden verleiht. Sie sind grau gefärbt und messen zwischen 3 und 10 Millimeter in der Länge.
Beruhigende Wirkung der Ringelblume für die Haut
Calendula officinalis ist dank ihrer Konzentration an Flavonoiden und Carotinoiden ein Hauptbestandteil der natürlichen Hautpflege. Als Balsam oder Öl lokal aufgetragen, hilft sie, die Epidermis zu schützen und Unbehagen durch trockene Haut oder nach dem Sonnenbad zu lindern. Ihre erweichenden Eigenschaften machen sie zu einem wertvollen Verbündeten, um die Haut täglich geschmeidig und hydratisiert zu halten.
Ringelblumentee und Verdauungswohlbefinden
Als Aufguss genossen, werden Ringelblumenblüten traditionell geschätzt, um die Verdauung zu unterstützen und ein Gefühl der Leichtigkeit nach den Mahlzeiten zu fördern. Obwohl sie natürlich ist, gehört diese Pflanze zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), was bei bekannten Allergien besondere Vorsicht erfordert. Es ist unerlässlich, vor einem regelmäßigen Verzehr einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren, um eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Anwendung sicherzustellen.
Kulinarische Verwendung und natürliche Färbung
Über die Pflege hinaus hält die Ringelblume Einzug in die Küche, wo ihre essbaren Blütenblätter Sommersalate zart färben und aromatisieren. Sie ist zudem eine effektive Färberpflanze: Durch das Abkochen ihrer Blüten lassen sich natürliche Pigmente gewinnen, um Textilien in schönen cremegelben Nuancen zu färben. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einer unverzichtbaren Pflanze für Liebhaber pflanzlicher und handwerklicher Lösungen.
Dieser Korbblütler wächst sehr gut in einem leichten, gut durchlässigen und an organischer Substanz reichen Boden. Eine Mischung aus 60 % Gartenerde, 20 % Kompost und 20 % Sand ist ideal und sorgt für eine gute Belüftung der Wurzeln.
Diese Pflanze liebt einen sehr sonnigen Standort, obwohl sie Halbschatten tolerieren kann. Um eine üppige Blüte zu fördern, wird empfohlen, sie mindestens 6 Stunden pro Tag direktem Sonnenlicht auszusetzen.
Sie ist widerstandsfähig gegen kühle Temperaturen. Sie kann leichte Fröste vertragen, aber es ist am besten, sie in Gebieten zu kultivieren, in denen die Temperaturen nicht unter -5 °C fallen. In kälteren Regionen wird sie oft als einjährige Pflanze gezogen.
Ihr Wasserbedarf ist hoch; sie benötigt regelmäßiges Gießen, besonders während Trockenperioden und bei der Pflanzung. Es ist wichtig, den Boden leicht feucht zu halten, aber ohne Staunässe, da ein zu nasser Boden zu Pilzerkrankungen führen kann.
Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge ist hoch, dennoch kann sie von einigen Insekten wie Blattläusen oder Schnecken befallen werden. Pilzkrankheiten können ebenfalls auftreten, wenn die Feuchtigkeit zu hoch ist.
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