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Die Jalapeño-Paprika, auch als mexikanische Chili bekannt, ist eine scharfe Sorte, die aus Nordamerika stammt. Ihren Namen verdankt sie ihrer Herkunftsstadt Jalapa im Bundesstaat Veracruz in Mexiko.
Sie ist eine mehrjährige Gewürzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und erreicht eine Höhe von 50 bis 70 cm. Sie hat einen buschigen Wuchs, immergrünes Laub und wächst sehr schnell. Auf der Scoville-Skala erreicht sie Werte zwischen 2.500 und 8.000, was einer mittleren bis geringen Schärfe entspricht.
Das Laub besteht aus dicken, ovalen und dunkelgrünen Blättern mit glatter Textur und einer leicht glänzenden Oberfläche.
Die Blüten sind klein, trompetenförmig und weiß. Sie erscheinen im Frühsommer in Clustern an den Triebspitzen und verströmen einen dezenten Duft.
Die Früchte sind fleischige, zylindrische Schoten mit einer Länge von 5 bis 9 cm. Ihre Haut ist glatt und glänzend, die Farbe variiert von Hellgrün (unreif) bis Rot (reif). Ihr Geschmack ist pikant, aber nicht brennend – ein charakteristisches Merkmal dieser Sorte.
Die Samen stammen von der Pflanze Capsicum annuum, sind gelb, zylindrisch geformt und haben einen Durchmesser von etwa 3 mm.
Die Ernte erfolgt etwa zweieinhalb Monate nach der Aussaat. Jede Pflanze liefert etwa dreißig Früchte. Es handelt sich um eine sehr produktive Sorte.
Frisch: Wird in Saucen verwendet, um eine pikante und aromatische Note zu verleihen – ideal zu mexikanischen Gerichten.
Gefüllt: Kann mit Käse oder Fleisch gefüllt und anschließend gegrillt oder frittiert werden, um schmackhafte Vorspeisen (Appetizer) zu kreieren.
Konserviert: In Essig oder Öl eingelegt, ergeben sie würzige Beilagen für Sandwiches, Tacos oder Salate.
Getrocknet: Kann getrocknet und zu Pulver gemahlen werden, um in Gewürzmischungen oder hausgemachten scharfen Saucen verwendet zu werden.
Benötigt einen lockeren, gut durchlässigen, leichten und fruchtbaren Boden. Eine an organischer Substanz reiche Erde mit Vermiculit-Zusatz fördert optimales Wachstum. Schwere oder zu lehmige Böden sollten vermieden werden.
Benötigt volle Sonne, um sich voll zu entfalten. Ein sonniger Standort mit mindestens 6 Stunden direktem Sonnenlicht pro Tag ist ideal für eine reiche Ernte.
Liebt warme Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Sie ist frostempfindlich; in Regionen mit kalten Wintern sollte sie im Topf kultiviert oder geschützt werden. Die Winterhärte ist begrenzt, Temperaturen unter 5 °C werden nicht vertragen.
Erfordert regelmäßiges Gießen, um den Boden feucht, aber nicht nass zu halten. Eine moderate Wassergabe (1 bis 2 Mal pro Woche, je nach Wetter) ist ausreichend. Es wird empfohlen, den Fuß der Pflanze zu mulchen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Verdunstung bei großer Hitze zu begrenzen.
Erfolgt hauptsächlich durch Aussaat. Stecklinge sind im Juni an bereits verholzten Zweigen möglich, dies ist jedoch weniger gebräuchlich.
Zu den Hauptbedrohungen gehören die Weiße Fliege, Echter Mehltau und Schorf. Auch Blattläuse, Thripse und Rost können Schäden verursachen.
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