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Capsicum frutescens VOGELAUGEN-CHILI (10 samen)

0272

PILI-PILI CHILI samen

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89 Artikel

Beschreibung

Die Vogelaugen-Chili, auch Pili-Pili genannt, ist eine sehr kleine Chilischote aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Weltweit gibt es etwa 2500 verschiedene Arten. Sie ist leider nicht winterhart und erreicht eine Höhe von etwa 30 cm.

Die Pflanze wächst als kleiner, kompakter und verzweigter Busch. Ihr Wuchs ist aufrecht und dicht, was sie zu einer ebenso dekorativen wie produktiven Pflanze macht. Ihre an der Basis verholzte Struktur verleiht ihr eine gute Stabilität, um das Gewicht der zahlreichen kleinen, zum Himmel gerichteten Früchte zu tragen.

Ihre Blätter sind tiefgrün, lanzettlich geformt und an der Spitze leicht zugespitzt. Sie sind glatt, glänzend und wechselständig an den feinen, aber steifen Stielen angeordnet. Die Früchte zeichnen sich durch ihre geringe Größe (zwei bis drei Zentimeter) und ihren vertikalen Wuchs aus. Anfangs grün, färben sie sich bei voller Reife leuchtend rot, was ihre aromatische Kraft und intensive Schärfe signalisiert. Ihre Haut ist glatt und fein und umschließt kleine, runde Samen, in denen sich ein Großteil der Schärfe konzentriert.

Die Samen der Pili-Pili-Chili stammen von Capsicum frutescens; sie sind gelb, im Vergleich zu anderen Sorten besonders klein und messen nur wenige Millimeter im Durchmesser.

- Verwendung:

Besonders markant sind die Früchte, die aufrecht nach oben wachsen. Die Sorte ist weltweit bekannt und eine tragende Säule der Küche von Réunion, den Antillen, Afrika und Asien. Sie hat einen trockenen, leicht pfeffrigen Geschmack und bietet eine lebhafte Schärfe. Auf der Scoville-Skala wird diese Chili mit einem Grad von 8 als „scharf“ eingestuft, was sie besonders feurig macht.

In der Küche ist sie unverzichtbar, insbesondere in scharfen Ölen für Pizzen und Grillgerichte. Frisch wird sie für Marinaden und exotische Speisen verwendet, kann aber auch getrocknet und gemahlen werden. Da sie kompakt bleibt und sehr dekorativ ist, lässt sie sich hervorragend im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren.

Hintergrund zum Namen: Vögel fressen die Chilis, da sie unempfindlich gegenüber dem Brennen des Capsaicins sind, und verbreiten so die Samen in der Natur. Wahrscheinlich ist durch diese Form der Ausbreitung der Name „Vogelaugen-Chili“ entstanden.

- Keimung und Aussaat der Samen:

  • Die ideale Zeit für die Aussaat ist Mitte Mai, wenn die Temperaturen ausreichend warm sind.
  • Weichen Sie die Samen vor der Pflanzung 12 Stunden in lauwarmem Wasser ein, um die Keimruhe zu brechen und die Keimung zu beschleunigen.
  • Bereiten Sie eine Schale mit Aussaaterde vor. Verteilen Sie die Samen darauf und bedecken Sie sie mit 2 bis 3 Millimetern Substrat.
  • Nach der Aussaat ausgiebig bewässern.
  • Stellen Sie die Schale in ein Anzuchtgewächshaus bei einer Temperatur von etwa 30°C.
  • Die Keimung dieser Sorte ist relativ langwierig und dauert im Durchschnitt 4 bis 5 Wochen.

- Substrat:

Die Vogelaugen-Chili benötigt einen leichten, sehr humusreichen und perfekt durchlässigen Boden. Eine Mischung aus Qualitätsblumenerde, verrottetem Kompost und etwas Flusssand ist ideal. Sie meidet schwere, kompakte Böden, die Wasser stauen, da Staunässe an den Wurzeln für die Pflanze fatal ist.

- Standort / Lichtverhältnisse:

Diese Gewürzpflanze benötigt einen Standort in voller Sonne, um zu blühen und die Früchte reifen zu lassen. Sie braucht mindestens sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. In Innenräumen sollte sie direkt an einem sehr hellen Fenster stehen, damit die Stiele nicht vergeilen (zu lang und schwach werden).

- Temperatur / Winterhärte:

Pili-Pili ist sehr kälteempfindlich und verträgt keinen Frost; das Wachstum stoppt, sobald die Temperaturen unter 10°C fallen. Sie gedeiht idealerweise zwischen 20°C und 30°C. In nicht-tropischen Regionen wird sie einjährig kultiviert oder muss im Herbst rechtzeitig ins Haus geholt werden.

- Bewässerung:

Das Gießen sollte regelmäßig, aber mäßig erfolgen: Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben an der Oberfläche abtrocknen. Es ist wichtig, das Laub nicht nass zu machen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Wassermangel kann zum Abfallen der Blüten führen, während zu viel Wasser die Blätter gelb werden lässt und die Wurzeln verfaulen lässt.

- Krankheiten und Schädlinge:

Die Pflanze ist anfällig für Echten Mehltau und Falschen Mehltau, wenn die Luft zu feucht ist und steht. Blattläuse und Spinnmilben sind ihre Hauptfeinde, besonders im Gewächshaus oder in geheizten Innenräumen. Zu hohe Feuchtigkeit in Verbindung mit Wärme kann zudem die Umfallkrankheit bei Sämlingen oder Bakterienfäule begünstigen.

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