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Piper nigrum SCHWARZE PFEFFER (pflanze)

1401

PFEFFERPFLANZE, 7 - 15 cm hoch

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Beschreibung

Der Schwarze Pfeffer oder Piper nigrum ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae). Es handelt sich um eine langsam wachsende, nicht winterharte exotische Pflanze. Als ausdauernde Kletterliane wächst sie empor, indem sie sich an Bäumen festhält. Ursprünglich stammt sie aus den tropischen Wäldern der Malabarküste in Indien. Diese eine Pflanzenart liefert je nach Erntezeitpunkt und Verarbeitung schwarzen, weißen oder auch grünen Pfeffer.

In ihrem natürlichen Lebensraum kann die Pflanze bis zu 10 Meter hoch wachsen. In Kultur wird sie meist auf 3 bis 4 Meter begrenzt, um die Ernte zu erleichtern. Die Blätter des Pfeffers sind sehr aromatisch, immergrün, wechselständig und ledrig. Sie haben eine ovale bis herzförmige Form und sind zwischen 10 und 15 Zentimeter lang. Die Oberseite ist dunkelgrün und glänzend, während die Unterseite blasser ist und deutlich markierte, handförmige Nerven aufweist.

Die Blüten sind winzig und in hängenden Ähren (sogenannten Kätzchen) angeordnet, die 5 bis 15 Zentimeter lang sind. Sie besitzen weder Blüten- noch Kelchblätter und sind von grünlich-weißer Farbe. Die Blüte erfolgt an den reifen Trieben. Je nach Sorte können die Blüten zweihäusig oder zwittrig sein.

Die Pfeffersamen sind rund und glatt. Sie befinden sich im Inneren der Frucht, einer kleinen fleischigen Beere, die botanisch als Steinfrucht bezeichnet wird. Wenn die Beere bei voller Reife geerntet und die äußere Hülle durch Einweichen entfernt wird, erhält man weißen Pfeffer – dies ist im Grunde der nackte Samen. Dieser Samen ist kugelig, hart, cremefarben und enthält den Großteil des Piperins, das für den scharfen Geschmack verantwortlich ist.

- Verwendung:

Kulinarisch: Pfeffer ist das meistkonsumierte Gewürz der Welt. Neben der Fähigkeit, den Geschmack von Speisen durch Piperin zu verstärken, besitzt er natürliche antibakterielle Eigenschaften. Er wirkt als universeller Geschmacksverstärker, der in fast allen Küchen der Welt zu finden ist.

Phytotherapie: Er wird zur Stimulierung des Organismus eingesetzt. Sein Verzehr fördert die Sekretion von Magensäften, was die Verdauung verbessert und Blähungen reduziert. Besonders faszinierend: Das enthaltene Piperin erhöht die Bioverfügbarkeit anderer Nährstoffe erheblich. So kann der Körper bei gleichzeitigem Verzehr von Pfeffer und Kurkuma bis zu 2000 % mehr Kurkumin aufnehmen.

Parfümerie & Kosmetik: Das ätherische Öl des schwarzen Pfeffers ist in der Luxusparfümerie sehr begehrt. Es liefert eine warme, trockene und würzige Kopfnote. In der Kosmetik wird es manchmal in Massageölen für Sportler verwendet.

- Kultur und Pflanzung:

  • Pflanzen Sie den Pfeffer nach Erhalt so schnell wie möglich in eine Mischung aus Blumenerde und Vermiculit.
  • Verwenden Sie einen 5-Liter-Topf und achten Sie auf eine sehr gute Drainage am Boden.
  • Drücken Sie die Erde an der Basis der Pflanze leicht fest. Gießen Sie bei der Pflanzung vorsichtig und danach erst wieder, wenn das Substrat trocken wird.
  • Wählen Sie einen warmen und sehr hellen Standort.

- Bodenart / Substrat:

Der Pfeffer benötigt einen sehr nährstoffreichen, leichten und perfekt durchlässigen Boden. Er bevorzugt leicht saure Substrate. Eine Mischung aus 60 % hochwertiger Blumenerde, 30 % reifem Kompost und 10 % Sand oder Perlit ist ideal.

- Standort / Licht:

Als Urwaldliane bevorzugt er helles, aber gefiltertes Licht. Er scheut direkte, brennende Sonne, die das glänzende Laub verbrennen kann. Ein Standort im Halbschatten, der das durch das Kronendach großer Bäume fallende Licht imitiert, ist ideal.

- Temperaturen / Winterhärte:

Diese Pflanze ist absolut nicht winterhart und verträgt keine Temperaturen unter 12 °C. Das optimale Wachstum liegt zwischen 25 °C und 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Unter 15 °C geht die Pflanze in eine Ruhephase über. In gemäßigtem Klima muss sie zwingend in einem warmen Gewächshaus oder in beheizten Innenräumen kultiviert werden.

- Bewässerung / Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf ist hoch und regelmäßig. Das Substrat muss feucht bleiben, darf aber niemals staunass sein. Die Luftfeuchtigkeit ist ein Schlüsselfaktor und sollte idealerweise über 60 bis 70 % liegen.

- Vermehrung:

Die effektivste Methode ist das Stecklingsverfahren mit beblätterten Trieben. Es werden Abschnitte mit mindestens zwei oder drei Knoten entnommen und in ein warmes, feuchtes Substrat gesetzt. Eine Aussaat ist mit sehr frischen Beeren möglich, die Erfolgsquote ist jedoch geringer.

- Schädlinge / Krankheiten:

Spinnmilben und Wollläuse sind die Hauptschädlinge. Bei unzureichender Drainage reagiert der Pfeffer sehr empfindlich auf Wurzelfäule.

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