Artikel-Nr.: 1232
Artikel-Nr.: 0157
Der Breitwegerich oder Plantago major ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Diese immergrüne Sorte stammt ursprünglich aus Europa. Es ist ein kleines, schnell wachsendes Kraut, das meist eine Höhe von etwa 20 cm erreicht.
Er besitzt große, ovale bis lanzettliche Blätter, die in einer grundständigen Rosette angeordnet sind. Die Blätter sind dick und haben deutlich sichtbare Längsnerven auf der Oberfläche. Die Farbe variiert zwischen leuchtendem und dunklem Grün.
Die Blüte zeigt sich als aufrechter Ährenblütenstand, der aus der Mitte der Rosette herauswächst. Die kleinen, grünlichen Blüten erscheinen im Frühjahr und manchmal bis in den Sommer hinein in kompakten Gruppen. Nach der Bestäubung entwickelt der Wegerich Früchte in Form kleiner Kapseln.
Diese Früchte sind meist trocken und enthalten die Samen, die die Vermehrung der Pflanze sicherstellen.
Die Samen des Breitwegerichs sind winzig, flach und oft braun bis schwarz. Sie werden durch den Wind und durch Tiere verbreitet.
Heilkunde: Der Wegerich wird seit der Antike verwendet und besitzt zahlreiche therapeutische Eigenschaften. Er ist eine der am leichtesten zugänglichen und verbreitetsten Heilpflanzen. In der Kräuterkunde ist er sehr vielseitig: Äußerlich wird er zur Linderung von Insektenstichen oder Brennnessel-Verbrennungen eingesetzt. Besonders zeichnet er sich durch seine wundheilenden und entzündungshemmenden Eigenschaften aus.
Anwendung: Zerdrückte frische Blätter werden zur Behandlung verschiedener Hautleiden verwendet. Innerlich, in Form von Sirup oder Aufgüssen, wirkt er auf die Atemwege und das Verdauungssystem und lindert Husten sowie Verdauungsbeschwerden.
Nicht ohne ärztlichen Rat einer medizinischen Fachkraft verzehren.
Kulinarik: Die jungen Blätter sind essbar und können roh in Salaten oder als Pesto verzehrt werden. Sie können auch wie Spinat zubereitet werden.
Samen: Die Samen sollten geerntet werden, wenn sie vollreif sind. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel oder in der Kosmetik verwendet. Zudem dienen sie als Vogelfutter, insbesondere für Stieglitze in Gefangenschaft.
Diese Art schätzt nährstoffreiche und gut durchlässige Böden. Sie kann sich an verschiedene Bodentypen anpassen (Ton, Lehm oder Sand), bevorzugt aber besonders Böden, die reich an organischer Substanz sind.
Der Breitwegerich mag die volle Sonne, toleriert aber auch Halbschatten. Ein sonniger Standort fördert ein kräftiges Wachstum und eine bessere Blüte der Pflanze.
Er ist sehr frosthart und verträgt Temperaturen bis zu -20 °C. Er ist perfekt an gemäßigtes Klima angepasst und kann in allen Regionen strenge Winter überstehen.
Mäßiger Wasserbedarf. Er mag leicht feuchte Böden, kann aber Trockenperioden überstehen. Eine regelmäßige Bewässerung in Trockenzeiten wird empfohlen, um das Wachstum zu fördern.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch Samen, die sich leicht selbst versäen. Diese kleine Pflanze mit ihren vielen Vorzügen lässt sich leider nicht durch Stecklinge vermehren.
Er ist wenig anfällig für Schädlinge, kann aber gelegentlich von Blattläusen oder Raupen befallen werden. Manchmal steht er in Konkurrenz zu anderen invasiven Pflanzen, bleibt aber gegenüber Fressfeinden im Allgemeinen robust.
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