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Die Grüne Chiretta, auch Chuan Xin Lian, Kalmegh oder lateinisch Andrographis paniculata genannt, ist eine kleine krautige Pflanze mit einer Höhe von 50 bis 80 cm. Sie stammt ursprünglich aus Asien und gehört zur Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Die Pflanze ist nicht winterhart und trägt auch Namen wie Justicia, Chirreta oder „König der Bitterstoffe“.
Die Blütezeit liegt im Sommer. Ihre Blüten sind weiß mit einem Hauch von Violett auf der Oberseite der Blütenblätter. Sie sind röhrenförmig und in Ähren gruppiert. Die Blätter sind wechselständig, einfach und lanzettlich geformt, meist zwischen 4 und 10 cm lang. Sie haben eine intensive grüne Farbe und sind an den Rändern oft gezähnt.
Die Samen von kalmegh sind klein, von gelber, brauner oder manchmal grauer Farbe. Die Samen sind zylindrisch geformt und meist etwa 1 Millimeter lang.
Das „Heilkraut des Gottes der Medizin“, wie es in Indien genannt wird, wird seit langem in der ayurvedischen Medizin verwendet. Heute erkennt die WHO die Verwendung dieser Pflanze und ihre positiven Auswirkungen auf den Organismus an.
Während dieses Kraut seit Jahrhunderten erfolgreich im Ayurveda eingesetzt wird, haben wissenschaftliche Studien erst vor kurzem die antibakteriellen, entzündungshemmenden und immunstimulierenden Eigenschaften der Pflanze bestätigt.
Die Grüne Chiretta wird in einer Erde kultiviert, die reich an organischer Substanz ist und einen leicht sauren pH-Wert aufweist (z. B. Heideerde oder Torf). Denken Sie daran, den Boden des Topfes mit Kies oder Tongranulat zu drainieren.
Chuan Xin Lian liebt Feuchtigkeit; sie benötigt einige Wassergaben pro Woche für ein gutes Wachstum. In den Sommermonaten sollte die Pflanze 2- bis 3-mal pro Woche gegossen werden.
Sie benötigt leicht gefiltertes Licht und wächst am besten in halbschattiger bis schattiger Umgebung. Bei künstlicher Beleuchtung sind Leuchtstoffröhren oder spezielle Gartenbau-LEDs zu bevorzugen.
Die Pflanze gedeiht sehr gut bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C. Aufgrund ihrer exotischen Herkunft ist sie leider nicht winterhart und stirbt ab, wenn die Temperatur unter 0 °C sinkt. Ihre USDA-Winterhärtezone ist 9–11.
Die einzige Möglichkeit der Vermehrung ist die Aussaat zu Beginn der warmen Jahreszeit. Diese Heilpflanze lässt sich leider nicht durch Stecklinge vermehren.
Das „Heilkraut des Gottes der Medizin“ wird selten von Schädlingen befallen und ist auch nicht anfällig für Bakterien- oder Pilzinfektionen.
Schneiden Sie vertrocknete Teile der Pflanze am Ende des Jahres gründlich zurück.
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