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Indische Lungenkraut, adusa, Vasaka oder Malabar-Nuss genannt, ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Es handelt sich um einen kleinen, semitropischen Baum, der ursprünglich aus Indien (Asien) stammt und eine Höhe von 2 bis 3 Metern erreicht. Er wächst schnell und ist immergrün.
Die Stängel sind dick und zylindrisch. Je nach Alter sind sie hell- oder dunkelgrün und oft mit feinen Härchen bedeckt. Die Blätter sind lanzettlich, lang und spitz zulaufend mit glattem Rand. Ihre Oberfläche ist glatt und von einem glänzenden Dunkelgrün. Sie sind gegenständig am Stängel angeordnet, haben einen kurzen Blattstiel und eine ledrige Textur.
Die Blüten sind röhrenförmig, weiß oder cremefarben und weisen an der Basis oft blassviolette Nuancen auf. Sie sind in rispigen Blütenständen angeordnet und verströmen einen dezenten Duft. Die Blütezeit liegt hauptsächlich im Sommer bis zum späten Herbst.
Die Früchte sind ovale Kapseln, die bei Reife braun oder schwarz gefärbt sind und dann in mehrere Teile aufspringen.
Die Vasaka-Samen von Justicia adhatoda sind braun, rund und sehr robust; sie reifen in den sogenannten Malabar-Nüssen heran.
Ihre medizinische Verwendung ist äußerst vielseitig und seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin fest verankert. Die Pflanze enthält Vasicin, ein Alkaloid mit bronchiensteuernden Eigenschaften.
Sie trägt zur Bekämpfung von Atemwegserkrankungen und Infektionen bei.
Die Blätter, Vasaka genannt, werden traditionell getrocknet verwendet.
In der traditionellen Heilkunde wird sie bei Verdauungsbeschwerden und Hautleiden eingesetzt.
Sie wird zudem wegen ihrer schönen, purpur gestreiften weißen Blüten geschätzt.
Hinweis: Vor der Anwendung einen Arzt oder Therapeuten konsultieren; für schwangere Frauen kontraindiziert.
Die Justicia gedeiht sehr gut in einem gut durchlässigen, leichten und fruchtbaren Substrat. Eine Mischung aus Universalerde mit etwas Perlit fördert ein gesundes Wachstum.
Sie bevorzugt die volle Sonne. Ein sonniger Standort ermöglicht es der Pflanze, ihre Blätter und Blüten voll zu entwickeln.
Da sie aus warmen Klimazonen stammt, toleriert sie Temperaturen bis 5 °C, bevorzugt jedoch Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Sie ist kaum winterhart und muss vor Frost geschützt werden (durch Mulchen im Wurzelbereich und ein Winterschutzvlies für die Pflanze).
Sie benötigt mäßige Wassergaben; die Bodenoberfläche sollte zwischen zwei Wassergaben antrocknen. Während der Wachstumsphase und direkt nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen ratsam, jedoch ohne Staunässe.
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich durch halbverholzte Stecklinge im Sommer oder durch Aussaat. Die Stecklingsvermehrung ist die schnellste und effizienteste Methode.
Sie kann von Schildläusen oder Spinnmilben befallen werden. Eine Behandlung mit natürlichem Insektizid oder Seifenlauge hilft, diese Schädlinge wirksam zu bekämpfen.
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